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sich mit den gcsch'lkten Köpfen, lesen Sie Bücher, welche dieGrößenlehre, die Geschichte, die Naturlchre, die Wohlre-denheit und die schönen Wissenschaften abhandeln, Lernen: Sie die Muttersprache, deren Grundsäze Sie oft nicht ken-
nen und deren Schönheiten fast immer unbekannt sind. Be-streben Sie sich auf alle Art und Weise, mit den: Sophocles,
^? der die Irrthümer der Jugend abgelegt hatte, endlich sagen! zu können: Ich freue mich, der Gewalt eines verdrießlichen, und strengen Meisters entgangen zu seyn. Fliehen Sie deß-l wegen den Müßiggang, als die unfehlbare Quelle sowohlz der Verschuldung als deö Verderbens. Unter Müßiggang aber' verstehe ich nicht allein Unthätigkcit selbst, sondern auch den? ganzen Zirkel läppischer Beschäftigungen, in welchen so vielel ihre Jugend verschleudern.
j Der Kriegsstand hindert nicht an Bearbeitung der Wis-i senschaftcn. Die Zeit, die ein junger Mensch daraus wen»
> det, entzieht er seinen Leidenschaften zum Besten seiner Ge«
! sundheit. Die Wissenschaften, sagt Licero zu ihrem Lobe,l nähren die Jugend, und vergnügen das Alter; sie verschd-,
; nern das Glük, und gewähren Trost im Unglük; sie sind! ein angenehmer Zeitvertreib aus unsern Zimmern, ohne unS
i ein Hinderniß in unsern Geschäften zu seyn; sie übernacht^ tcn mit uns und fliehen mit uy» vom Geräusche der Stadt! zur Stille des Landlebens. Und wären wir auch nicht fa-! hig, sie zu erreichen, noch ihre Schönheiten zu empsindeu:
? so müßten wir sie doch immer bewundern, wenn wir sitz! bey andern sähen,
> Das Verlangen , Kenntuisss und Einsichten zu erwerben,ist also bey einer Militärpcrson höchstlöblich, so bald sie da-,
l bey nicht vergißt, daß das Studium des Krieges für siedas Wesentlichste ist, und daß, sie uur ihre Muße den arrz-- dern Wissenschaften widmey darf.
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