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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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andere, dienten ihrem Vaterlande nur, um ihren Gebiete-rinnen zu gefallen, Ha! wenn meine Geliebte mich sahe!rief der junge Fleuranges, indem er Sturm lief. WaSfür ein Verhalten soll man aber gegen das schone Geschlechtbeobachten? Es verehren und fürchten.

Ein Augenblik von Schwachheit bey einem Manne, wieTurenne, ist hinreichend, die reinste Tugend zu ermuntern,daß sie gegen die Uebcrraschungen des Herzens auf ihrerHuth sey.

Wer die Liebe nicht kennet, ist glüklich: Wer sie besie-get, erwirbt sich Ruhm. Ihre Pfeile erreichen nicht diejcni«gen, die sich in einer gehörigen Entfernung halten: sieist gemeiniglich schwach, wann sie entsteht, und wer siealsdann bekämpft, wird sie meistens besiegen. MuthigeSeelen werden allemal in vernünftigen Vergnügungen, inanständigen Uebungen, und in einer ernstlichen Beobachtungder Pflichten ihres Standes Waffen antreffen, womit siesich gegen die Anfalle der Liebe glüklich vertheidigen können,

Es ist freylich schwer, Herr über die Leidenschaften zuwerden. Aber was für ein Ruhm wäre es, tugendhaft z»seyn, wenn der Weg zur Weisheit ohne Dornen, bequemund gebahnt wäre. Ich verdamme das Vergnügen durchstrenge Regeln nicht; ich gestehe, daß es ein Gut sey:aber nur dasjenige Vergnügen ist ein Gut, welches keineReue bringen kann. Man muß sich dem Vergnügen nicht ganzüberlassen, man kann ihm vernünftig zur Seite bleiben.Wollen Sie also, meine jungen Freunde, glüklich seyn, soschleichen sie nur über jenes Vergnügen hin. Was soll manaber, sagen sie , vor langer Weile in einem Winterquartierauf einem Vorposten, auf der Wache, im Besazungs-Ortanfangen? Soll ich es Ihnen sagen? Unterhalten Sie