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sinnen sollet, den Feind zu hintergehen, so denket ihr nurdarauf, wie ihr die Karten mengen und die Würfel kneifensilier. Der Wein bringt unS um unsre gute Nachrede. Wiewollen Sie, wird mau zum Befehlshaber sagen, wie wol-len Sie diesem Menschen etwas auftragen, er wird ja ge-wiß, wenn er alle Sinnen nöthig haben wird, besoffen, seyn.Der Geiz bringt millionenweise üble Folgen. Eure Solda-ten werden euch Haffen, sie werden euch in den Gefahrenverlassen, weil ihr einen Thaler mehr als einen ehrlichenKerl liebet. — Die Liebe vermeidet, oder führet euch be-hutsam dabey auf. Wie unanständig ist es, wenn die Liebefür eine - - - unS um die Ehre bringt, oder gar das Le-ben kostet! Hanget sie an den Nagel, wenn ihr zu Feldegehet. Leute, die nur verliebt sind, muffen eine Spindelund keinen Degen führen; und außer dem Zeitverluste undden Schwelgereycn, welche eine unsinnige Liebe veranlaßt,vcrwikelt sie unS auch in unendliche Streitigkeiten und ent-zweyet unS zuweilen mit unsern Freunden. Ich habe de-ren mehr der Liebe wegen, als aus Ehrbegierde fechte«sehen."
Die Verachtung, die daS schone Geschlecht gegen FeigeHeger; die besondere Hochachtung, die es für tapfre Kriegertragt; die Ehre, die es ehedem genoß, als Schiedsrichterin Kämpfen angenommen zu werden; so viele aus Erge-benheit für dasselbe zerbrochene Lanzen: so viele Lorbccrn,die man brach, um sie diesem Geschlechte anzubieten, sindBeweise, daß man dem edelsten Theile von ihm, nur durchBravheit, Tapferkeit und Großmut!) am sichersten gefallenkönne.
Wenn ihr dieser mächtigen Leidenschaft' nicht ausweichenkönnet, so wünsche ich, daß sie euch wenigstens Antrieb zugroßen Thaten seyn möge. Ein Moiityicmencv, ein Gutt>e Makvoisin, ein Ioffcrand dc Lourgogne, und viele