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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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oder gar Balgercvcn zu erlauben, die man kaum de»Musketieren gestatten wlltc. Sobald eine solche Art ve»Unterhaltung unter ihnen Anreißt, so boret alle Achtung,die man sich auch bey der innigsten Freundschaft immerschuldig ist, g'eich, auf: denn es ist gewiß, daß dieFreundchaft ohne wechstlsweisc Achtung, welche die Grund-feste ist, worauf sie gebauct seyn muß, ohne welche sie oftgerchwindcr sinket als sie entstanden, niemals von langerDauer seyn kann. Freunde also müssen Achtung für sichselbst haben, und dieses ihr erstes Gescz seyn lassen. Mankann sich zärtlich lieben, allen steifen Zwang aus seinemUmgang verbannen, und sich dabc» doch immer mit A»-standmnd Höflichkeit begegnen. Alles Balgen mit Hände»und Stöken unterlasse man daher gänzlich, dieß ist höch-stens ein Spaß, den man der niedrigsten Klasse von Men-schen verzeiht, und aus dem znlezt Unannehmlichkeiten »»dHändel entstehen, und wer weiß es nicht? unzähli-ge Male entstanden sind.

Der Müßiggang gleichet einem Schlnnde, der allerleyLaster aussprudelt. Die Stunden, die man in demselbenzubringt, verlausen gemeiniglich bey Spiel, Liebe, Wci»und Frivolitäten, denen daö Duell immer verborgen zurSeite gehet. Wir wollen hören, wie ein alter Soldat, derin den Waffen grau geworden, hierüber gedacht hat. Uwnk-kuc sagt in seinem lehrreichen Buche:Geiz, Spiel, Liebeund Wein, sind die Klippen, vor welchen man einen Offi-cier nicht genug warnen kann. Gewinnet ihr, so suchet ihrnur immer Leute auf, denen ihr etwas abnehmen könnet.Verlieret ihr, so suchet ihr Leute, die euch etwas borgen,oder Mittel, Geld zu erhalten. Anstatt, daß ihr darauf

Man lege über derqleichen Geamstänbe: den militärische»

Sophrvn, ein herrliches Buch, daS ich angehenden Ofch

eieren dringend empfehle.