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tler erlernen muß, wenn er seine Schuldigkeit thun, undsich auf jene hohen Stufen hinauf arbeiten will.
Alle Wissenschaften sind ohnedieß mit einander verwandt,und eS ist fast keine einzige die der Krieger, besonders ho-hen Standes, gänzlich entbehren könnte, am wenigsten heutzu Tag, da man die Offeriere, so vielfältig zu Staats-Unter»Handlungen gebraucht.
In jedem Handwerk Ist der geschulteste derjenige, wel»cher sich die mehresten deutlichen Begriffe gesammelt, unddie größte Fähigkeit erworben hat, sie mit einander zu ver,einigen. Folglich ist der Krieg einer Theorie fähig, dieer vor allen andern Künsten nothwendig hat. Alle Aufga,den der Kriegskunst sind praktisch: alle erfordern, wenn sieaufgelößt werden sollen, erstlich die Kenntniß der Grundsä,ze. Mau niuß sie also lernen, und ein junger Osficter darfnicht erst durch Erfahrung Begriffe sammeln wollen, die ermit weniger Gefahr erlangen kann. Aber welche Abwechs,langen von Vorfällen, was wird er nicht zu lernen haben?Die Religion, die Sprachlehre, die Mathematik, das Zeich,ncn, die Kriegsbaukunst, daö Geschüz, die Erdbeschreibung,die Geschichte, die Vernunftlehre, etwas vom natürlichenRechte (auch das Völkerrecht sollte nicht vergessen werden)viel von der Moral, die Kricgsgeseze, die Theorie derKriegskunst, die Bewegungen der Truppen, das Fechten,die Reitkunst mit ihren Theilen, dieses mögen die Vorwürfedes Fleißes einer guten Kriegsschule seyn» Wir wollen vonjedem etwas insbesondere sagen.
Die Religion ist in allen Arten von Erziehung als einHauptstük anzusehen, Sie ist die nöthigste, wichtigste underste aller Wissenschaften: denn sie leitet uns am sichersten»zg unserm,GIük; macht Wö zu Freunden Gottes und dU