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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
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Wr gehen nun zum dritten Erforderniß über, und be«antworten die Frage: was muß der Officier studiren, worinmuß er unterrichtet werden? Der erste Blik, den wir miteinem achtsamen Auge auf den Krieg werfen, zeiget uns einweites Feld, wo sich unser Gesicht verliert, der Verstandbeschämt wird; ich erschreke über den weiten Umfangder Kenntnisse, welche von einem General gefordert wer«den, und über die mancherley Wissenschaften, die ein Offi>

-s-s Wenigstens sollte ein Theil der Jäger und anderer leichtenInfanterie darum geübt werden. Man müßte sich aber im An-fang nur der hölzernen Pferde bedienen, und hernach die Uebungauf lebendigen, eigentlich hiezu abgerichteten Pferden fvrtse-zen. Es würde an einem oder an zweyen genug seyn. Dierömischen Reiter, welche rqglich, Winter und Sommer, geübtworden, lernten rechts und links anfangs bloß» nachgchendsaber ganz gcwaffnct, mit der Lanze oder dem Degen in derHand auf hölzerne Pferde springen. Selbst ihre hohen Off-tiere uud Feldherrn, achteten diese Uebung nicht für zu ge-ring , und viele von ihnen seztcn sie auch noch in ihrem Alterfort. Von Cäsar und Pompejius weiß jedermann, daßsietreffliche Reiter gewesen. Vom ersten sagt Plutarch, daßer sich auf alle Art geübet habe, und öfters mit auf den Mül-len gebundenen Händen sein ungezäumtes Pferd zum Rennenangesprengt habe. Pompejus sprang in seinem Z8sten Jah-re aufs Pferd, zog den Degen und stekte ihn wieder ein, al-les indem das Pferd im vollen Rennen war; uud Plutarchsezt noch hinzu, daß wenig junge Leute im Stande geweseneinen Wurfspieß so geschikt und heftig fortzuwerfen, als er.Der Raum verstattet nicht, in dieser Nyte die Gelegenheitenanzuzeigen, bey welchen die Fertigkeit im Auf- und Absprin-gen, das ohnehin den Vortheil verschaffen würde, dem Ker-pcr Leichtigkeit und Gewandheit zu geben, anzuzeigen. Werden Dienst, sonderlich der leichten Truppen, kennt, dem wer-den Gelegenheiten genug einfallen, wo eS mit großem Rnze»zu gebrauchen wäre.