ganzen KlesterS voll schwarzer Franciscaner ist, die beywannen Sommerragcn gleich mit Anbruch des Tages (da-mit sie nicht gesehen würden) herausgegangen waren, umsich zu baden. Nach dem ersten Ausbrnch des Gelächters,fragt Rotz den Turenne: Wie war Ihnen eigentlich zu
Muthe? Ihnen schien etwas bange zu seyn, wenigstensgingen Sie sehr bedachrlich. Aber Sie, Vetz, sagt Turen-ne, Sie waren so hastig. Sie haben sicher nicht die ge-
ringste Furcht verspürt? Wenn ich cS Ihnen aufrichtiggestehen soll, versezte Vctz: meine erste Anwandlung warFurcht; aber ich überwand sie, und mußte eben deswegenhastiger thun. Dann will ich Ihnen, erwiederte der großeTurenne, eben so aufrichtig gestehen, daß meine erste An-wandlung bey diesem Vorfall Freude gewesen ist : ich freutemich in der Vermuthung, daß mir mein alter Wunsch Ge-spenster zu sehen, dürfte gewahrt werden, und um ja nichtsdabey zu übersehen, war ich bedächtlich und ruhig. „Sosah cS, merkt Reiz an, bey allen Vorfallen, wie sie auchsinn mochten, in der Seele dieses starken Mannes anS:immer war sie in gleicher Heiterkeit.
Die Herzhaftigkeit derjenigen, die bey drohenden Gefah-ren, oder in der Gefahr selbst, so besonders geschäftig undm Bewegung sind, kommt mir immer etwas verdächtig vor.r Es soll Muth und thätige Vorsicht beweisen; aber gemei-I anglich sielt etwas anders dahinter. Der Ritter Zolard» sagt irgendwo in seinen Commcntarim über den polybius:»mkr habe in einigen Schlachten und bey andern gefährlichenMVegebenheiten gewisse Chefs von CorpS, und Adjutanteni V'ell Eifers und Geschäftigkeit überall gegenwärtig gesehen,nur an denen Orten nicht, wo sie nöthig gewesen waren,und nach ihrer Pflicht hätte» seyn sollen." Alte, erfahrne-und aufmerksame Ossi eiere werden mich verstehen, und ihres M