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Ueber das alte Ritterwesen, das falsche Point d'honneur, die wahre Herzhaftigkeit in Rüksicht [Rücksicht] auf die Duelle und die Nothwendigkeit einer guten Erziehung : Mit einigen kriegswiss. Bemerkungen ...
Entstehung
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hin ich die Leser Kürze halber verweisen muß. Ziehen wirnun dab Resultat aus dem Gesagten, so sinden wir, allesRomanhafte abgerechnet, waS blos Phantasie selbst erdich-tet, oder auS- MönchSIegendcn, Sagen der Vorzeit undVollöiicdern herausgenommen hat, als historisch gewiß:Es gab eine Zeit, da zu einem für die Menschheit gewißin der Absicht wohlthätigen Zwckc, sich Gesellschaften zu-sammenthaten, für Anfrcchthaltung der Tapferkeit, Tu-gend, Minne und Religion, zn Trnz und Schuz standhaftzu wachen. DaS waren ihre ediern Bestandtheile, und dasUcbertriebcne davon fallt auf Rechnung der Zeit und derUmstände, d. i. der noch nicht hinlänglichen Verstandes-Auf--klarnng und der geringern Fortschritte in Wissenschaft.

Sehr vernünftige und gelehrte Männer erwähnen derRitterzciten mit einer Art Enthusiasmus. Andere gibt es,die den Werth dieser Zeiten , was sie auch davon als rich-tig annehmen, gar zn sehr herabwürdigen, die ganze Er-scheinung als AuSgebun einiger tollen Köpft verachten undlachen, wenn man etwas Lobenswürdigcs daran ausspürenwill. Die Mittelstraße zu gehen, ist immer der sichersteWeg.

Spotte man über jene romantische Ideen, über jene aber-gläubischen Sagen, woran die Vorwclt so steif sich hielt:Ehrwürdig müssen sie dein Philosophen seyn, der dem Gan-ge der Menschheit nachspürt, und die Seele in allen ihrenWinkeln belauscht. Dank wissen dürfen wir immer unsrerAufklärung und der Fakcl der Philosophie, die ihr Licht her-cinverbrcitct hat, die das Reich der Phantasie, und dermir ihr so verwandten Schwärmerei) zerstört, oder in seineGrenze» zurükgewiefcn hatt