j dein alle Pfeile deS wanreltnüthigen KriegSglükS abprallen,
wie an einer Demantmauer, der mitten unter den rauchen,den Ruinen seines She-rrings, indeß das Weib seiner See-le, die deutsche Margaret« todt liegt vor ihm, da sieht.
Ein Schertet, dessen eigenhändige Lebensbeschreibung soganz den Mann kurzer Rede und entschlossener That ver-rath , liesern eins ein liebenswürdiges Bild altdeutscher Kraftund Rittersiarte, daß wir gern daS unter so manchem ed-le» Samen weiraufschicßende Unkraut Vorbeygehen, und nnöan diesen edlen Pflanzen erguiken.
t Wie heilig ihnen ihr Eid war, wie hartnakig sie an gcgi-t bcnem Wort hielten, sehen wir auZ tausend, oft bis zum! Uebcrtriebenen gcheudcu Beyspielen in der Geschichte. Did, Eidleisinng selber hatte das Schrckcnvollc der Mönchischeil-Religion, daS so oft angewendet wurde, die Gewissen zu! zäumen. Z.B. „Isis aber, dass ich brüchig werde,
! so g c h e n b c r m l ch die e lv i g e N a ch c nnddaSe iv i-i ge Urtheil unsers Herrn Jesu Christi, und rnüs-l se einpfahen Usias Seuche, und mich bestehene zv n > n s Leben, u n d ü b e r m i ch niüssc gehen da sweltliche Urtheil, das über einen falschen Rit-s ter gesczt i si." Doch brauchten die weit starkem See-s! len der Ritter von edler Dcnkungsart solcher Psäffischcn,l Schnurren nicht, um sie zum Leisten ihrer sittlichen Hand-, lungcn zu machen. Augeborner Adel der Seele, kluge Wür-^ Liaung ihrer Selbst, lind die verabredete Achtung alles des-^ sen, was groß war und billig, wekten, nährten und siark-f te» früh in ihnen jene Empfindungen der ^hre und Wahr-'' bl-jy Schande brandmarkte den, der anders versprach, au-ch that. Das in unsern Zeiten so oft weggewizelte, weg-Mnilte, und wegradotirtc Gewissen, das der cngbrüsti-