Wegen des Stifters dieses Gt. Georg-d)rdenS bleibe«noch immer Schwierigkeiten übrig; wir wollen uns aberanch mit diesen Fabeln nickt aushalte», und der Stiftungder 2g Ritter nur im Vorbeygehen gedenken, die durchden frommen Wilhelm, einen Herzog von Aquitanicn,geschehen seyn soll.
Ehe wir indeß weiter gehen, müssen wir noch vorherder Ehren-Aufnahme an Kindesstatt und der Waffenbrü-derschaft gedenke», wovon die Geschichte hin und wieder et-was erwähnt. Vielleicht ist cS dein Leser angenehm, über >diese beyde anziehende Materien, hier etwas zu finden.
Die Ehren-Adoption oder Ausnehmung zum Sohne, gabnicht, wie die Römische, das Reckt, zur Erbschaft, ob siegleich die Namen von Vater und Sobn erhielt. Es warbdadurch eine Verbindung des Wohlwollens gestiftet, welche-desto genauer wurde, da sie keine Aussicht auf Gewinn tren-nen durfte. Die Nordischen Voller, sollen nach einigenBeobachtungen, dergleichen zuerst in Uebung gebracht, undvon da sich dieser Gebrauch in Westen und Osten verbrei-tet haben. Man sicher ihn als den wahren Ursprung derRitterschaften, und alle Geschichten thun davon Erwähnung.Die von den Griechen sogenannte» Barbaren hielte» sie füreine große Gunstbczcugung, die Fürsten und Könige mach-ten sich eine Ehre daraus, besonders wen» der, welcheradoptiere, durch große Thaieu . Tugend, Geburt, obenWürde erhaben war. Franz der l. nannte den Sem-blancea Varer. Heinrich der II. hieß den Conncsiabcl vonMemtnwrcncv seinen Gevatter. Tcuderich, König der Go-thcu, wurde durch den Kayser Zencm, Theudebert Königvon Austrasien durch den Kaiser'Instinian, Losrccs Kb-nig von Persieu durch den Kaiser Ulan ritz , Lwftm durch 'den Pabst Johann den kV. Ludwig, Losons Sohn, durch