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Familien erblich machten. — Unter Kaiser Dar!, dem Ein-fältigen, veränderten diese Usuellem den Namen, n»d wur-den b'encia genannt, weil man von demjenigen lläem, Huldund Treue forderte, der ein solches Land als ein Lchrngut, inBesiz nabm. Ein Lchcngut, helft es, ist eine solche Wohlthat,die ein Fürst einem andern unter der Bedingung verleihet,daß er sein Vasall seyn und steh zur Beobachtung seiner Gc-scze, durch einen Eid verbindlich machen solle. Daher hackeuüum seinen Namen von dem Spanischen Wort be oderkiäss, Treue und Glauben, die ein solcher Besizcr seinemHerrn allezeit schuldig blieb.
Gleichwie nun jene Lchcnsgüter im Kriege eroberte Lan-der waren, so mußten auch die Soldaten oder Ritter ihremLchnherrn besondere Dienste thun, entweder, wenn er inKrieg zog, oder wenn er gegen seine Nachbarn etwas aus-zuführen hatte. Die Ritter, die dergleichen Lehengüicr be-saßen, waren verbunden, eine Anzahl Pferde und Waffen,nicht allein für sich selbst, sondern auch für diejenigen zuhalten, die sie im Dienst ihres Herrn mit sich bringen muß-ten. Man wurde seines Lehcnguts mir Schimpf verlustig,wenn man einen Tag in seines Herrn Dienst versäumte,oder sich nicht zu rechter Zeit einstellte, oder wenn man inGefahr, oder bey einem Scharmüzel, oder in einem Treffendie Flucht nahm. Ausser diesen Ritter» aber, die ein Ueu-6nm Militärs erhalten oder ererbt hatten, oder ein freyherr-lich adelicheS Lehen ksrnlnm loricae besaßen, gab es auch,wie oben gesagt worden, solche Ritter, die man Ritter exereatione pur» nennt. Und darunter gehörten Prinzen, dieSohne der Könige, ja Kbnige selbst, die sich ein Schwertumgürten, und sich entweder durch einen berühmten Gene-ral, oder durch den Fürsten selbst zum Ritter schlagen lies-sen. So machte sich König brnnelleus l. selbst eine Ehre