mgeu, ließ durch eine öffentliche Urkunde bekannt machen,daß es weil besser sey, die Srreltigkeiten durchdie Waffen, als durch die Vernunft, besserdurch Schläge, als.,durch Worte auszumachen»
So unvernünftig und verwerflich auch dieses Gcsez war,so ward cS doch unter allen nordischen Völkern, unter denDeutschem, Schweden, und Norwegern eingeführt.
Auch muß daS Duclliren in England schon üblich gewe-sen, und für ein Eutscheidm'.gSmittel gehalten worden seyn,noch ehe die Normanncr ankamen, die ohne Zweifel großeDuellanten waren, weil ihr Herzog Wilhelm die Duelledurch sein cigricS Bcuspicl befestigte. Auch kann mit Rechtder merkwürdige Zwemampf zwischen dem Prinzen Ed-inond und ikrauutus dem Könige von Dänemark, als einBeweis angeführt werden, daß die Duelle noch vor der An-kunft der Normäuner, in England bekannt gewesen. Nach-dem beyde Prinzen sich sechs bis flebcumai in Gegenwartihrer Armeen herumgeschlagcn hatten, ohne daß einer vonbevden einen entscheidenden Sieg davon getragen., so that.ein Engländer, der desHcrumbalgenS und vergeblichen Blut-vergießens müde war, einen Vorschlag zum Vergleich, daßnämlich entweder die bcodcn Nebenbuhler das Königreichtheile», oder eS auf einen einigen Kampf vor beyden Ar-meen sollten ankommen lassen. Dieses leztcre ward beliebt»Beyde Armeen waren am User der Savernc als Zuschauerde-Z bisherigen Kampfes gelagert. Beyde Helden schlugensich bis zum Untergang der Sonne; Edmund mit mehre-rer Stärke, Lanut aber mit mehr Gcschiklichkeit. Der lcz-tcre, der am ersten müde war, küßte sein Schwert und trugseinem Gegner die Theilung des Königreichs an, die auchvon dcn Engländern und Dänen genehmigt wurde.