andere Unreinigkeiten setzt. Des Herrn Prasse Pen-delstange ist ,2 Fuß 2 Zoll n 7^ Linien Par. Maaßeslaug. und hat eine Linse r Eentncrschwcr. Es macht daherdas Pendel in 2 Sekunden eine Vibration. Alleindies lange Pendel ist nun wieder mehren, Veränderun-gen unterworfen, indem es von der Wärme mehr aus-gedehnt wird, sowie auch die Stange um das Dehnenzu verhindern zu dick seyn muß. Herr Geißle,-(Lchrbcgrif der Uhrmachers. II. Th. S. 141. u. fchhat des Le Paute und des Herrn Prasse Horizont.Thurmuhren beschrieben, und die Vorzüge der Uhrenbeyder Künstler gegeneinander abgewogen. Er hält desHerrn Prasse seine für vorzüglicher.
Pendul, Pendulum, s. Pendel.
Peripherie, koi-ipl, orik. So nennen dieGeometer den Umfang eines Kreises, s. Cirkel.
Perpendikel, s. Pendel.
Perpendikelstange, s. Pendel.
Perpendikeluhr, s. Pendeluhr.
Perpetuum Mobile. Dies könnte man insofern mit zur Uhrmacherkunst rechnen, weil Künstleroft Räder zusammensetzen und daraus eine Uhr bildenwollten, die bey einem einmal erhaltenen Antriebe, ohnediesen jemals wieder zu erneuern, beständig in Bewe-gung seyn sollten. Weil dies aber wegen des nie ganzzu vermeidenden Widerstandes der Luft, der Frickionund anderer Hindernisse, eine Unmöglichkeit ist; sowurden sie bey ihren Versuchen jedesmal häßlich insLicht geführt, wenn sie nicht unter immerwährenderBewegung eine Bewegung verstanden, die ein PaarMonate dauert; ja dann wäre eine Jahruhr auch einPerpetuum Mobile. Oder halten sie etwa Uhren diesich, wie man sagt, von selbst aufziehen (s. NeueErfindungen u. s. w.) für Perpetua Mobilia; dannirreil sie eben so sehr, weil diese Uhren sich keineSwe-ges von selbst ausziehen, sondern es muß ihnen jedes-mal eine neue Bewegung mitgetheilt werden. Undwenn man auch würklich Uhren hatte, die sich ohne wie-
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