Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
397
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! der die Gabel aufnimmt, gelöthet. Es wird denn an demobersten Theile ein Häckchen angebogen, und in denselbenz ein starker seidener Faden geknüpft, der oben in den Klo-j den, welcher den einen Zapfen der Welle des Hakens halt,befestigt wird. Man kann nun genau die Länge des Pen-dels nehmen, und das Ueberflüssige von der Stange ab-schneiden. Die Linse kann man blos von Messing verferti-gen, welches die angegebene Lange und Dicke hat; es wirdin sie durch ihre größte Axe ei» Loch gebohrt, und in das-selbe die Pendeistange fest hincingeschoben. Unten halteine Schraubenmutter, zugleich zur Regulirung des Pen-dels, die Linse fest.

Die verlängerte Welle des Minutenrades trägt dasMinutenrohr; dies greift in die Zahne des Wechselrades,welches zwischen der Platte und einem Kloben liegt, undein Getriebe trägt, welches in das Stundrnrad greift, dasüber dem Minukenrohre und mit ihm conoenmsch liegt.

^ Die Zahne dieser Räder bestimmt man nach dem ArtikelBerechnun g. Die Einrichtung einer Tischuhr ist ebenso verschieden, als bey einer Wanduhr, indem sie bald 85bald 14 Tage, bald i Monat gehen soll. GegenwärtigeUhr wird, wenn die Feder 6 Umgänge hat, 16 Tage ineinem Aufzuge gehen; denn das Minutenrad kömmt ineiner Stunde einmal herum, daher das erste Rad in72 x ,go '' ,

- go Stunden; und 60X6 362 Stun-12 X 8

den ^ 16 Tage, (s. Berechnung).

' Noch will ich einer nützlichen und bequemen Vorrich-

tung zur Regulirung des Ganges der Uhr, erwähnen,welche an jede Tischuhr angebracht werden kann. Mittelstderselben kann man das Pendel höher oder niedriger brin-gen, und zwar so wenig als man nur will.

Ein am Ende der äußern Fläche der zweyten Plattsauf einem Stifte beweglicher Arm reicht noch um einenziemlichen Theil bis über die Mitte der Platte, und zwar.daß, wenn er in eine Horizontale Lage gebracht wird.