Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
389
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denn der bewußte ^ Linie breite Reifen gedreht, in wel-chen für das Rad XI, dessen mittleres Loch so weit ist, daßes auf diesen Theil der Röhre dicht an das Rad in gestecktwerden kann, die Spreißfeder festgeschroben wird. DieseFeder, von federhartem Stahle verfertigt, und convergeschlagen, damit sie sich fest gegen das Rad stemmenkönne, hat an der einen Seite (b'ig> iZ lud. XI.) naheam Rande ein Loch über welches die Röhre gesteckt werdenkann; ein länglich runder Reifen geht von diesem Locheaus bis an die Mitte der Feder. Dieser Reifen muß sobreit seyn, als der eingedrehte Theil an der Röhre dickjst. Wird nun das Loch der Feder, an der Seite dersel-ben, auf die Röhre gesteckt; so schiebt man den länglichenReifen der Feder in den eingedrehten Reifen an der Röhrefest hinein, lind nun sitzt das Rad XI fest. Diese letztereRöhre trägt nun oben den Minutenzeiger; sie ist deshalboben vierkantig gefeilt, und eben so muß auch das Loch desMinutenzeigers, welches auf sie gesteckt wird, seyn.

Das Rad m greift in das Wechselrad n, eben sogroß, und von eben so vielen Zähnen. Durch dies Radgeht das Getriebe d von 6 Triebstecken, dessen untererZapfen in der Platte, und oberer in den Kloben I< geht.Das Getriebe b greift in das Stundenrad O, welches dieRöhre für den Minutenzeiger trägt. Diese muß eben sowie die vorige verfertigt, und an das Rad 6 genieret wer-den. Sie muß so weit seyn, daß die Röhre für den Mi-nutenzeiger sich ohne Reibung in ihr herumdrehen könne.Natürlicherweise muß sie kürzer seyn, als die andere Röhre,weil der Stundenzeiger unter dem Minutenzeiger zu liegenkömmt. Der Zapfen, der den Sekundenzeiger trägt, istam längsten, lind ragt über beyde Röhren hervor. DasRad 6 muß seiner Leichtigkeit wegen gleichförmig durch-brochen werden, und damit es nicht unmittelbar auf demRade m liege, und sich daselbst reiben könne; so ist zwi-schen diesen beyden Rädern folgende Einrichtung getroffen:Ein Kloben 2 hat ein Loch welches über die MinutenröhreScht; er selbst ist an die Platte angeschraubt, und dasRad 6 liegt auf ihm, das Rad m unter ihm.