Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
388
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P e n

ist; so bearbeite man das Rad , welches einerley Aremit dem Getriebe ä des Steigrades hat. Seine Größefindet man gleich, weil schon das Getriebe c, worin esgreift, und der Punkt um den es sich bewegt, da ist. Eswird auf eben die Art wie die andern Räder verfertigt.Ueber den hervorstehenden Zapfen des Getriebes ä, wel-cher zum Tragen des Sekundenzeigers bestimmt ist, wirdeure Röhre mittelst der Scheibe vv an die Platte festgeschro-ben. Diese Scheibe mit der Röhre gießt man aus Mes-sing, nachdem man vorher zum Formen ein Modell ver-fertigt hatte, welches aus der Scheibe von einem ^ Zolllangen Durchmesser und einer Röhre besteht, deren Dickeohngefahr 2^ Linie betragen kann; ihre etwa 2 oder 2 §Zoll ausmachende Länge, richtet sich nach der Höhe desZieferblatts. Hat man das Gießen verrichtet; so bohrtman genau in die Mitte der Röhre der Länge nach durch,so gerade als möglich, vergrößert das Loch mit einer Reib-ahle , daß ohne Friction der Zapfen des Getriebes ä sichdarin herumbewegen kann, und bringt es dann auf eineDrehbank, um sowohl die Röhre genau cylindrifch, alsauch die Scheibe gehörig eben zu drehen, besonders aufder lincern Seite, wo sie senkrecht auf der Platte stehen,und darauf festgeschroben werden muß. Man bohrt dar-auf auch die Löcher für die drey Schrauben auf die Scheibe.

Auf diese Röhre kömmt das Rad iXl und das Radm übereinander zu liegen; beyde werden mittelst einerandern Röhre auf die weiter oben beschriebene Art miteinander verbunden. Diese Röhre wird auf eben die Art,wie die eben beschriebene, verfertigt, nur etwas kürzer,und ohne Scheibe. Sie muß so weit seyn, daß die erstereRöhre, über welche sie zu liegen kömmt, sich frey in der-selben bewegen könne. Das Rad m, welches ohngefahrvon einem halb so kleinen Durchmesser, als iVI seyn muß,wird auf diese Röhre zuerst befestigt; über ihm ragt nochder größte Theil der Röhre hervor, unter ihm ein kleine-rer, ohngefahr 4Mal so lang, als die Dicke des Radesberrägt. In der Mitte dieses hervorragenden Theils ist