Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
338
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P e n

selben, welche die Zahne des Steigrades berühren, undvon ihnen fortgestoßen werden, s. Hemmung.

Parallel. Zwey oder mehr Linien, oder Flächen,die an allen Punkten gleich weit von einander entferntstehen, und verlängert nie zusammenstoßen, nennt- manparallel oder gleichlaufend.

Pendants, s. Gehänge mit dem Bügel.

Pendel, Pendul, Pendulum, Perpendi-kel, ? en 6 uIe. Man stelle sich vor 6 ^ (kUg. 7. lab.III.) sey ein Faden, oder eine geradliniges Stange, woranein schwerer Körper etwa eine bleyerne Kugel, hänge.Der Faden oder die Stange L ^ werde in (l unbeweglichfest gehalten; so wird auch der Körperso lange in Ruhebleiben, so lange (I ^ vertikal herabhängt. Bringt manden Körper aber in die Lage ^l, so will ihn seine Schwerenach k) dem Mittelpunkte der Erde zu, ziehen, währendder Faden ihn nach der Richtung L KI zurückhält. Danun beide Kräfte , die hier auf den Körper würkcn, einan-der nicht entgegengesetzt sind, da nicht iVIL auf ihn oderauf der Richtung der Schwere senkrecht steht; so mußnothwendig eine Bewegung im Bogen erfolgen, die denKörper nach zu zieht, weil iVI sich nicht anders, als imKreise um L bewegen kann. Die Geschwindigkeit reißtihn nun noch weiter bis nach Kl, wo er eben so weit von ei.entfernt ist, als er in lVI es war; oder der Bogenwird dem Bogen /V KI gleich seyn. In N kann der Kör-per nicht bleiben, sondern er muß wieder zurück bis nachikl, und diese gleichförmige Bewegung wird er unausgesetztfortsetzen, wenn sich ihm kein Hinderniß in den Weg legt.Man nennt diese Bewegung die Schwungbewegung;eine Bewegung hin, durch KI ^ » und von da wieder

zurück nach lVl wird ein Schwung, eine Schwingung(s. Schwingung), der feste Punkt 0, Aufhän-gungspunkt (s. Aufhängungspunkt), und derFaden selbst mit dem schweren Körper ein Pendel ge-nannt.

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