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Nietkloben, Vernietungskloben. Sonennt man ein nützliches Instrument zum Aufnieten derRäder auf ihre Wellen oder Getriebe. Der Nietkloben hatoben Backen wie der Schraubstock, zwischen denen ver-schiedcne runde Reifen von verschiedener Breite, der Langedes Nietklobcnö nach, gefeilt sind, um dickere oder dün«nere Weilen dazwischen legen zu können. Mittelst einerSchraube an der Seite können die beiden Backen einanderallmälig genähert werden. Unten ist er etwas dick, umihn fest in einen Schraubstock spannen Zu können. Wennman nun Z, B. ein Getriebe an ein RaV nieten wollte; sospannt man das Instrument in den Schraubstock, legt dieWelle des Getriebes zwischen die Backen des Nietklobens,und schraubt letztere so nahe zusammen, daß sich das Ge-triebe noch etwas hin lind her bewegen laste. Letzteresliegt mit seiner Facette auf den Backen des Jnstru-ments, und so verrichtet man denn das Nieten.
Einen besondern Nietkloben haben die Uhrmacherzum Aufnieten der Unruhe auf den Putzen der Spindel.Dieser ist so beschaffen, daß die Spindel genau durch dieOcfnung des in den Schraubstock gespannten Nietklobensgeht, ohne darin zu vielen Spielraum zu haben, und daßder Putzen genau anstiege. Man unterscheidet oft diesenNietklcben von den andern durch den Namen Unruh-nietkloben.
Nonne, s. Uhrgehäuse.
Nürnberger Ei) er. So nannte man die er-sten Taschenuhren, die einigen Nachrichten zufolge in! Nürnberg von Peter Helen erfunden seyn sollen. Siewaren beynahe ganz rund, und daher der Name Eyer.(S. I. H. M. Poppe Versuch einer Geschichte der Ent-stehung und Fortschritte der kheor. prakt. Uhrmacherkunst.Gött. 1797. S. 2Z u. f.-
Nuß, Kern, 6 outeau. Hierunter versteht manrunde zur Uhr gehörige Theile, die ohngefähr die Gestalteiner Nuß haben, z. B. die Nuß am Pendel, (s. Aus-