Ein am Rade befindlicher Stift schiebt dann, auf ebendie Art wie bey den Datumsuhren, einen mit zwölf Ab-kbciluugcn für die i r Monate versehenen Ring, oder einRad mit 12 schrägen Zähnen, worin ein Einfall fällt, undauf dessen Röhre in der Mitte, die durch das Zieferblattgeht, ein Zeiger fitzt, um eine Abtheilung weiter. Oftversteht man auch unter Monatsuhren diejenigen, welcheeinen Monat in einem Auszuge fortgehen, s. Pen-deluhr.
Monats zeiger. Dies ist der Zeiger, welcherdie Monate angiebt, s. Monats uhren.
Mondkugel, s. Monduhren.
Mondsalter, s. Monduhren.
Mondswechseluhren, s. Monduhren.
Monduhren,' Mondswechseluhren, Uhrenwelche den Wechsel oder das Alter des Mon-de s z e i g e n. Diese Uhren gehören eigentlich mit zu denkünstlichen astronomischen Uhren, und verdie-nen nur in so fern hier erwähnt zu werden, weil man siezuweilen mit gewöhnlichen Pendeluhren verbindet. Einerunde Kugel, die halb vergoldet oder versilbert, und halbschwarz ist, hat in ihrer Axe eine Welle, woran ein Ge-triebe befindlich ist. An dem Getriebe ist ein Zapfen, wel-cher in das Loch eines Klobens paßt, der an der äußernSeite der Pfeilerplatte, beym Vorlegewerke, angeschraubtist. Das Getriebe mit seiner Welle steht nun vertikal,wird von einem Kronrade, welches von einem Stifte desStundenrades regiert wird, herumgedreht, und muß,um den Mondswechsel gehörig anzuzeigen, innerhalb 29Tagen und 12 Stunden nach dem synodischen Monat —eigentlich in 29 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten zSekunden, welchen Ueberschuß von 44 Min. z Sek. mannicht gut mit in Betrachtung ziehen kann — das heißt:von einem Vollmond oder Neumond bis zum andern, einenUmgang vollenden. Ist nun der Mond voll; so kömmtdie ganz helle, vergoldete oder versilberte Hälfte der Monds-