Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
313
Einzelbild herunterladen
 

Loch

3'Z

Leder. Man gebraucht das Leder zum Pottren desStahls und des Mesyngs, s. Poliren.

Leitung der Zapfen. Beym Zusammensetzeneiner Uhr muß man auf eine behutsame Art die Zapfen inihre Löcher zu bring-n suchen, und diese Arbeit nennt mandas Leiten der Zapfen oder die Leitung. Aufwelche Art dies verrichtet wird, lehrt der Artikel Zusam-mensetzen eine Uhr.

Uentement, s. U.

Levantischer Wetzstein, s Selstein.

Lichten- Der Ausdruck in Lichten bezeichnetin der Uhrmacherkunst die inwendige Höhe oder die Ent-fernung der beyden Platten von einander. Die Uhr ist^Zoll in Lichten heißt daher: eine senkrechte Linie vonder innern Fläche der einen Platte bis zu der innern derandern Platte ist ^^ Zoll lang.

Liegendes Steigrad, s. Steigrad.

Limbus, uimb 6. Ein Theil welcher in ge-wisse Grade getheilt ist, um dadurch die Größe eines Bo-gens u. d. gl. anzuzeigen, wird gemeiniglich LimbuSgenannt.

Linial, Uexle. Was ein Linial sey, wirdNiemand unbekannt seyn. Der Uhrmacher hat sowohl«in guces hölzernes nöthig, bey der Entwerfung des Rissesder Uhr, als auch vorzüglich ein stählernes, wenn er ge-rade Linien auf das Metall reißen will.

Linse des Pendels, s. Pendel.

Lippen des Cylinders, i'ranckes. DieRänder des ausgehöhlten, und eingeschnittenen Cylinders,welche von den dceykantigen Zähnen des Cylinderradesergriffen werden, werden Lippen genannt, s. Cylin-deruhr.

Löcher, für die Zapfen, s. Zapfenlöcher.Loch bohren, s. Bohren.