Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
310
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Län

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lind die auf einer Reise nach Barbados geprüft wurde,wo j.e innerhalb einer Zeit von 6 Wochen nur um 54Sekunden oder um iz Minuten zo Sekunden im Bogenwom ganz richtigen Gange abwich, also noch nicht einmal«inen Irrthum von Grad gab, verschaften ihm endlich,wie einige behaupten, den ganzen Preist von 20,000 Pf.,und w>e andere sägen, nur die Hälfte von 10,000 Pfund,weil er die andere Hälfte alsdann erst bekommen sollte,wenn er erst den Bau der Uhr und den dabey angewand-ten Mechanismus gezeigt, richtige Zeichnungen dazu ver-fertigt, und ihre Richtigkeit beschworen hätte, damit auchandere Künstler im Stande wären, dergleichen Uhren zuverfertigen; dies hätte er alles pünktlich ausgerichtet, unddoch die andere Hälfte nicht bekommen. Die Behauptungder erstem ist jedoch wahrscheinlicher.

Die Erfindung und besonders die dadurch entsprunge-nen großen Belohnungen des Harrison ermunterte diegrößten Künstler dieses Jahrhunderts zu gleichem Zweckeihre Hand anzulegen. Der berühmte französische Uhrma-cher Berthoud war der erste darunter welcher eineSeeuhr Stande brachte; ihm folgte der eben so großePariser Künstler Le Roy. Dir Versuche mit den erstenUhren des Berchoud, welcher schon 1754davon derAkademie der Wissenschaften einen Entwurf vorlegte, liefennicht glücklich ab. Die darauf folgenden mit z Uhren desBerthoud, welche im Jahr 1768 und 1769 zur Setzgeschickt wurden, , waren gleichfalls ohne Belohnungen.Da aber 177; die Akademie ihre jährlichen Versprechun-gen auf die Erfindung der besten Seeuhr wiederholte, sowetteiferten die beyden genannten Künstler Berthoudund Le Roy nochmals um den Preist. Eine Uhr vondem erstem und eine andere von Le Roy wurden auf einerSeereise von 6 Wochen unter der Aufsicht der Herren d eBorda und Pingre'e geprüft, und der Irrthum derUhr des Berthoud soll während dieser Zeit 34 Minu-ten zb Sek. und der des Le Roy nur 4 Grad betragenhaben. Le Roy bekam daher die Prämie.,

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