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1 (1810)
Entstehung
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306
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' ten, die man nun aber alle glücklich aus dem Weg« ge-räumt hat.

Da die Erfindung eines solchen Zeitmessers für dieSeemächte von großer Wichtigkeit sinn mußte, weil man,durch die richtige Bestimmung der Lange auf der See, auchzugleich die Lage der Haftn, Klippen, Inseln u.s.w. genaubestimmen könnte; so wurden dadurch verschiedene dersel-ben bewogen ansehnlich« Belohnungen für denjenigen zugeloben, der das beste und sicherste Mittel entdecken würde,die Länge zur See, das heißt: die Länge eines Ortsauf dem Meere zu finden.

Schon im Jahr i;zo hatte Gemma Frisius

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den Vorschlag gethan, die Uhren zur Bestimmung derMeereslänge zu gebrauchen. Nach ihm folgten auch M e-tius und Fournier, (H/ärvAra^b. Mb. 12. Op.ZZ.) Ricciolus, (Leozra^b. rekoi mut. M g. L. n.)Varenius (Qoo^rLpb. §ener. Lapi. ZI. pr. 7.) Jo-hann Krabbius (Neues Astrolabium Wolftnbüttel1608. S. 72) welcher vorschlug, in Verbindung derBeobachtung des Mondes mit einer Uhr die Länge zu fin-den nebst noch einigen andern; allein bey dem Vor-schlage blieb es denn vorerst auch. Als aber im Jahr 1600König Philipp III. in Spanien eine Prämie auf dieErfindung einer Methode die Länge zur See zu findensetzte, und kurz nachher auch Holland dafür einen Preißvon roo,OOO Gulden angelobte; so wurden schon mehrereerfindrische Genies in Thätigkeit gesetzt.

Im jetzigen Jahrhundert machte auch der Herzogvon O rleans, nachmaliger Regent von Frankreich, füreine solche Erfindung beträchtliche Versprechungen (s. IMkioires t!« ^lem. äs I'^caä. clag §e. 1722. p>r>^. 102);Und wie fast zu gleicher Zeit auch das englische Parlamentdie Gelehrten und Künstler durch Versprechungen, welcheganz Europa in Erstaunen setzten, aufmunterte; so kamenauch schon nach und nach Erfindungen zum Vorschein,

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