passen. Der Arbeiter braucht also nur, 'wem» er dieSpitzen des Stempels in die Löcher gesetzt hat, auf denStempel zu schlagen, wo alsdann die Glieder ausgehauenwerden, und in das Loch der Unterlage fallen. VieleUebung macht, daß auch diese mühsame Arbeit leicht vonStatten geht. Nachdem auf diese Art eine Anzahl Glie-der gestampft, geschliffen und polirt smd; so werden zuvordiejenigen ausgesucht, die schadhaft find, welche z. B.beym Schlagen einen Bruch bekommen haben. Nun wer-den zwey Glieder aufeinander gelegt, und ein drittes zurHälfte zwischen diese gesteckt, so, daß die drey feinenLöcher übereinander kommen. Sodann werden diese Glie-der mit einem federhartm Stistchen gut zusammengenietet.An der einen Seite dieser zusammengenieteten Glieder wirdzwischen die offene Hälfte dep Glieder wieder ein einzelnesGlied gesteckt und genieret, hierauf wieder zwey, auf jederSeüe eins u. s. w. bis die Kette ihre gehörige Länge hat.Alc-dann werden auf eben die Art ihre beyden Haken darangenieret. Darauf wird die ganze Kette auf eine subtileArr geschlissen, und zwar so, daß die Glieder nicht zusehr angegriffen und nicht zu dünne werden, wodurch leichtdie Löcher ausreisten können. Nachher wird ße noch miteinem harren Polirstahl oder Stein polirt und sorgfältigabgebürstet.
Um die Lange der Kette zu bestimmen merke man sichfolgendes: Nachdem sie ganz um die Schnecke gewundentst, so muß, von dem letzten Punkte des letzten Schnek-kenganges unter dem Schnabel an, noch ein Theil derKecke übrig seyn, der wenigstens bis an die Mitte derTrommel reicht; dieser Theil beträgt gewöhnlich nocheinen Zoll.
Man muß bey der Wahl einer Kette zu einer Uhr,auf die Stärke der Feder Rücksicht nehmen. Ist diesestark, so muß es auch jene seyn, damit sie nicht durch dieKraft der Feder zersprengt werde. Die sogenannten eng-lischen Ketten haben vor den französischen und Genfer vieleVorzüge. Erstens ist ihre Härtung gewöhnlich vollkomm.