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1 (1810)
Entstehung
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bie Zähne ganz genau, der Unruhkloben nebst den Stel-lungsflügeln auf die saubersteArc ausgestochen, und. sowieaucb die Klobenplatte, mieden schönsten geschmackooliericnVerzierungen versehen. Die Getriebe waren von Stahl,und die Zapfenlöcher mit vieler Kunst mit M.ssing aufge-füttert. Unruhe und Schnecke waren von Messing; dasZieferblatc von Email. Der Schlag der Uhr war ohneTadel, und der Schwung ziemlich groß. Zu bewundernwar es daß der Eingrif aller Räder lind auch des Steig-rades, dessen hölzerne Zähne sehr fein waren, so gut vonStatte» ging. Daß man aber von einer solchen Uhr keinegroße Genauigkeit auf die Dauer fordern kann, wird einJeder leicht einsehen. Man bewundert nur die Kunst,wenn auch der Nutzen davon im Allgemeinen sich nichtweit erstreckt.

Hohe Uhren. So nennt man, im Gegensatzevon flachen Uhren, diejenigen, deren berde Platt;,,etwas weit von einander entfernt stehen, weswegen dennauch die Wellen der Getriebe etwas lang sind. Dir soge-nannten englischen Uhren sind gewöhnlich von der Art.Man vergleiche hiermit die Artikel Englische Uhrenund Französische Uhren. In der Tasche sind frey-lich die hohen Uhren nicht so bequem, allein sie können weiteher nach Grundsätzen gebaut werden.

Hohldocke, auch wohl Spindel genannt. Hier-unter versteht man ein zur Drehbank gehöriges Instru-ment, welches man alsdann mit derselben verbindet, wennman flache Sachen z. B. Platten abdrehen will, d e nichtunmittelbar zwischen die Drehbank gelegt, lind ohne diesInstrument auch nicht bewegt, und gedreht werden kön-nen. Es ist die Hohldocke, so wie sie der Uhrmacher ge-braucht, von cylindrischer Gestalt, und von Messing Ameinen Ende ist ein Theil wie eine Rolle daran, um welche derDrehbogen geschlagen wird. Am andern Ende ist sie hohl,und in diese Höhlung sind Schraubengänge geschnitten, inwelche die hölzernen Schrauben hölzerner Scheiben, vonverschiedener> Größe, passen. In der Mitte dieser Hohl-