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1 (1810)
Entstehung
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H ö t

Höhe der Uk>r. So nennt man gewöhnlich dirEntfernung der beyden Platten von einander.

Höhenmaas, s. Seiltänzer.

Hölzerne Uhren. Der große ausgebreiteteNutzen der Räderuhren, war gleich von ihrer Erfindungan in der menschlichen Gesellschaft ßchibar; allein ungleichsichtbarer noch in der Folge, wie sie ihrer Seltenheit wegennicht mehr inden Kabinettern der Großen eingeschlossen, son-dern durch ihre ungemein starke Vermehrung unter alleClassen der Menschen verbreitet wurden. Dieser stachenVermehrung ohngeachtet blieben sie doch immer eine Möbel,die sich nur der Bemittelte anschaffen konnte. Obgleichsie der minder Reiche und ganz Arme die meiste Zeit wohlentbehren konnte, weil gewöhnlich die öffentlichen Gebäudeeiner Stadt oder eines Dorfs, als Kirche, Rathhausu. s. w. damit versehen sind z so konnten doch Fälle eintre-ten, wo dies nicht war, oder wo der Aermere, selbst mitkeiner Uhr versehen, zu entfernt von der Kirche u. s iv.wohnte, als daß ihm die darin befindliche Uhr die Zeit,die er nothwendig zu seinen Beschäftigungen wissen mußte,angeben konnte. Für solche Leute nun find die hölzernenPendeluhren eine wahre Wohlthat, weil sie um einenso geringen Preis; verkauft werden, daß der Aermere imStande ist so viel leicht zusammenzubringen, als zur An-schaffung einer hölzernen Uhr erfordert wird; und sie wirdihm die Zeit zu seinen Beschäftigungen richtig genug an-geben.

Bey einer hölzernen Pendeluhr sind entweder die Rä-der und die Platten aus Holz geschnitzt und die Ge-triebe, Hemmungshaken, Pendel u. s >v. bestehen ausEssendrath; oder, so wie sie jetzt fast durchgehend verfertigtwerden, die Räder sind von gegossenem Mes nge, gleichmit den Zähnen in Formen gegossen, wo alsdann die Zähnehernach noch weiter ausgearbeitet werden. Die Getriebe,Pendelstange und sonstige Theile smd auch da immer vonEisendrath, die Platten, die Rollen an dem erstenRade zum Ausziehen, die Pendellinse und das Zifferblatt