H e rn
275
d 8, welche in den Mittelpunkt des Rades trift, unddaher senkrecht auf b n seyn wird. Es muß daher, nachmechanischen Grundsätzen, die Würkung der Zahne desRades gegen den Punkt I) auf dem Haken geschehen, u I,ist also genau die ganze Lange des Arms des Hakens, damitletzterer die vollkommenste Würkung auf das Rad äußere.
Indem man nun das Rad auf das Plättchen legt,und zwar seine Mitte genau auf den Mittelpunkt des fürihn auf dem Plättchen gezogenen Kreises; so setze man denZn-kel mit seiner einen Spitze in u, ösne die andere bis !i,und mit der Oefnung n b beym Umdrehen des Rades, mitseinem unverrückten Mittelpunkte auf dem Plättchen, undmit unoerrückcer Oefnung des Zirkels, lasse man die Spitzedes letztem genau auf die Spitze eines Zahns b fallen.Man halte denn das Rad fest, und trage die Spitze desZirkels auf die andere -Leite, wo sie auf die Hintere Seitedes Zahns 0 fallen muß. Geschieht dies nicht, sp verän-dert man die Oefnung des Zirkels um etwas, und zwarso, daß a b und u c, welche einander gleich sind, beyb und c gehörig die Zähne b und 0 berühren. Man ziehedarauf die Girkelbegcn c p>, und b t, welche alsdann dieäußeren Flächen der beyden Lappen des Hakens geben. Umnun die beyden andern innern Flächen der Lappen zu bekom-men; so lasse mau das Steigrad in der Lage noch nnoer-rückt, und mache den Zirkel so weit zu, daß seine Spitzein die Mitte des Zwischenraums Zwischen zwey Zähnenkomme; so wird man u l' und e g beschreiben können,welche die gesuchten innern Flächen des Hakens sind, undnun haben die Zähne des Rades noch Raum genug zwischenden Lavpen, um diese gehörig aus - und einfallen zu lasten.
Die Länge der Lappen des Hakens richte man nach derGröße des Bogens ein, welche die Hemmung beschreibensoll. Nimmt man ;. B. an, daß er 5 Grad a^f jederSeite betrage; so muß man, um hernachgenau das Hebender Hemmung zu bestimmen, einen halben Lirkel haben,der in Grade getheilt ist, wovon der Mit elpunkl überdem Mittelpmckce des Zapfenloches für den Haken liegt,
S r