Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
261
Einzelbild herunterladen
 

Hatt

261

Hammer, welcher bis an die Glocke reicht, und anderselben, die Stunden, Viertelstunden u. s. w. schlägt,die der Zeiger auf dem Zieferblatte angiebt. Die Ham-mer des Schlag - und Repetirwerks der Pendeluhren wer-den entweder außerhalb oder innerhalb der Glocke angebracht,je nachdem man es für gut findet, so daßnur ein guterKlangerfolgt. Die Hammer des Schlag-und Repetirwerks der Ta-schenuhren aber schlagen immer inwendig in die Glocke, Xlxj». i. XI. stellt einen Schlaghammer, zur Pendel-uhr gehörig, vor; XI Vi§. 2. Vab. IV. zur Taschenuhr.Man theilt die Hammer in Stunden-und Viertel-stundenhämmer. Erstere haben ihre eigne Glocke,und schlagen die Stunden, so wie letztere die Viertelstun-den schlagen, s. Schlagwerk und Repetiruhr. Dochgiebt es auch Sekundenhämmer, s. AstronomischeUhren.

Hammerstange, Hammerstiel. So nenntman die eiserne oder stählerne Stange, woran der Ham-mer befestigt ist. Sie communicirt mit dem Hammerzuge.

Hammerzüge, Il-rleules. Man nennt die-jenigen Theile eines Schlag- und Repetirwerks Ham-merzüge, welche unmittelbar von den Schlagnägelnoder von den Zähnen des Heberades bewegt werden. Siestehen mit dem Hammer in Verbindung, welcher an dieGlocke schlagen muß, s. Schlagwerk und Repctir-ühr. m und n Vi§. i. lab. VI. sind Hammerzüge beyeiner Pendeluhr; m ki». 2. lab. IV. ein Hammerzug zueiner Rcpetir- Taschenuhr. Der Gegenhammerzugist ein Theil 0, Vig. 1. Vab. Vl. auf welchem der Ham--merzug m würkt, um ihn wieder auf einen andern Ham-merzug n würken zu lassen.

Hand, s. Zusammensetzer.

Handserlen, f. Feilen, (I^imeg).

Handgriffe beym Feilen, s. Feilen,

(Inner).

Handkloben, s. Feilkloben.