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i sehen seyn. Die englischen Glocken sind die besten. Solche
! zu Repetir - Taschenuhren musi man in Fabriken genau nach
der Uhr und ihrem Gehäuse verfertigen lassen.
G l o ck e n sp i e l, s. Spieluhre n.
Glockenstock, Glockenstange. Hierunter^ versieht man diejenige eiserne-oder stählerne Stange einer
l Schlaguhr, woran die Glocke befestigt wird. Gewöhnlich
ist am Ende des Glockensiocks eine Schraube angeschnitten',über welche man die in ihrer Mitte durchbohrte Glocke legt,die auf einem Ansätze des Glockensiocks ruht und mit einerSchraubenmutter da festgeschraubt wird.
G! ockcnstube. So nennt man das Behältniß
auf den Thürmen, worin eine oder mehrere Glocken beson-ders eines Glockenspiels zu hängen pflegen.
Glühen des Eisens oder Stahls, Aus-glühen, b'Lire reou ire. Das Glühen des Eisensbesonders' aber des Stahls geschieht aus zweyerley Ur-
> fachen: erstens um das Metall weicher zu machen, da-! mit es besser zu verarbeiten sey, und zweytens um es' hernach zu härten, (s. Harten). Im erstem Falle legt
> man das Metall in glühende Kohlen, deckt es recht fest da-^ mit zu, und giebt ihm eine Hitze daß es so.glühcnd wird- als
die Kohlen, auch wohl noch glühender. Darauf läßt manes, wenn es recht weich werden soll, zugleich mit denKohlen erkalten.
Glühwachs, s. Vergolden.
Glühwachsen, s. Vergolden.
Gold firniß. - Der Gold firniß ist eine ausverschiedenen Substanzen zusammengesetzte Flüssigkeit wo.m-k man gewisse Messingtheile bestreicht, welche alsdanndas Ansehen bekommen, als wenn sie vergoldet waren.Ein sehr schönes Recept hierzu, welches allen Künstlernempfohlen zu werden verdient, ist folgendes:
Gummi-Lack l Loth.
Drachenblut ^ Quentchen.
Curcume - Wurzel ck o Gran.
8niritus vini rert. 4 Linzen.