Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
241
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G e s

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sie nach einem Bogen, den man sich auf dem Schnecken-rads' nahe an dem Grunde der Zahne heraus gezogen ge-denke, feilt sie so dünne, daß sie gehörige Federkraft äu-ßern kann, und nietet sie so auf das Schneckenrad, daßidre Spitze genau auf den Sperrkegel zu liegen kömmt,und ihn gut i» die Sperrzahne drücken kann. Man siehtjdrcläge genau bey b'iA. 4. 'lab. Xl.

Beym Feftnicten muß nur darauf Rücksicht genom-men werden, daß die Feder ja keinen Schaden leide. Ge-wöhnlich werden die Stifte zum Vernieten an die Federselbst gefeilt, wo alsdenn das Messing dazu dick genugseyn muß, damit die Stifte .durch das Schneckenraddurchgehen können. Nachdem man ebenfalls die für dieRiete gebohrten Löcher unterhalb dem Schneckenrade ver-senkt und die Stifte gut vernietet hatte, so mache man dieFeder oberhalb recht glatt, und zwar mit der oberstenFlache des Schneckenrades in einer und eben derselbenhorizontalen Ebene, damit sie keinem Theile hinderlichseyn könne; darauf schleift und pelirt man sie. Noch mußangemerkt werden, daß die Nieten, welche gewöhnlichaus den zwey an die -Feder gefeilten Stiften bestehen,nicht zu nahe an die druckende Spitze der Feder angebrachtwerden dürfen. *

Das verdeckte Gesperrt ist, wie schon erwähnt,von dem offenen darin unterschieden, daß es unsichtbarunter der Schnecke liegt. Ein Ring, in welchem Sperr-zähne geschnitten sind, der aber gehörig stark seyn muß,wird mit ein Paar Nieten, noch besser aber, mit zweybis vier versenden Schrauben, unter die Schnecke befe-stigt, nachdem vorher eine Vertiefung unter die Schneckegedreht war, welche das Sperrad aufnimmt, und unterwelche der Sperrkegel nebst der Sperrfeder zu liegenkömmt. Die beyden letzter» Theile, welche also gleich-falls von der Schnecke verdeckt werden muffen, werden ingehöriger rage, das heißt so mit einander verbunden, undan das Schneckenrad befestigt, daß der Sperrkegel genaui» die Sperrzahne fassen kann, und die Sperrung selbstam vollkommensten von Statten geht.

U Theil. oft