richtung zum Gesperre befindet. Diese besteht noch ausdem sogenannten Sperrkegel oder Sperr haken((li u. r) und einer Druckfeder die den Uhrmachern unterdem Namen Sperrfeder (kossort nciitjuct^v)bekannt ist. V-ch. XI. r ix. 4 stellt ein Schneckenrad aufder Seite vor, auf weicher die Schnecke und die Vorrich-tung zum Gesperre liegt; k ist der Sperrkegel a 6 dieSperrfeder, welche bey x auf den Sperrkegel drückt.
Der Sperrkegel, welcher aus gutem gehärtetenStahle besteht, ist s? an die unbedeckte Stelle des Sehne,ckenrades befestigt, daß seine Spitze genau in die Zähnedes Sperrradeö faßt^ und daß, wenn man die Schneckenach der verkehrten Richtung drehen will, dies von deinSperrkegel verhindert wird. Er muß mit einem darangefeilten Zapfen, welcher durch das Schneckenrad geht, sovernietet werden, daß er sich noch leicht hin und Herschie-ben laße, damit die Sperrfeder auf ihn würken könne.
Bey Tischuhren wird er gewöhnlich mit einer Schraube,um welche er sich drehen kann, festgeschroben. Die Ver- 'Nietung geschieht auf der untersten Seite des Schnecken-rades , nachdem man vorher die richtige sage des Sperr-kegels bestimmt, und auf jener Seite des Schneckenradesdas durchbohrte Loch etwas versenkt hatte, damit derSperrkegel zwar noch Raum behält, sich hin und herzubewegen, keinesweges aber sich in die Höhe zu begeben.
Zur Verfertigung des Sperrkegels gebraucht mangewissen nach seiner ohngefähren Gestalt gezogenen Stahl-drath, s. Sperrkegeldrat h. Der C perrkegel selb stdarf nicht so hoch seyn, daß feine oberste Flache über derFläche der Zähne des Schneckenrades hervorrage, sonst würdeman in Gefahr seyn, daß er woran Herausstreife, z. B. andem Boden der Trommel. Es ist zu dem Ende eine Ver-tiefung in das Schneckenrad gedreht, in welcher der Sperr-kegel und die Sperrfeder zu liegen kömmt, wie man diesauch aus 4- Vkid. XI sehen kann.
Die Sperrfeder muß von gutem reinem und hartgeschlagenem Messingbleche verfertigt seyn. Man krümmt