Gehwerk, ^louvemont. UnterGehwerkversteht man dasjenige Werk der Uhr, welches eigentlichblos zum Zeigen der Stunden, Minm en, Sekunden u.s.w.dient; von dem Gehwerke erhallen daher nur die Zeiger ihreBewegung. S.Uhren, Pendeluhr, Taschenuhren.
Gekröpfter Ambos, s. Ambos.
Gekröpfter Grabstichel, s. Grabstichel.
Gelenke, s. Scharnier.
Geographische Länge, s. Lange.
Gerben des Stahls, s. Stahl.
Geschwind, Geschwinder. Eine Uhr gehtgeschwinder, wenn die bewegende Kraft verstärkt wird,wenn die Schwingungsbogen kleiner werden, die Spiral-feder starker oder kürzer, die Friceion geringer gemachtwird u. s. w. Zu geschwind geht eine Uhr, wenn siedie Zeit immer zu früh angiebt, wenn sie mit einem regel-mäßig bewegenden Gegenstände gestellt, geschwinder als ^dieser Gegenstand läuft. Man hat verschiedene Mittel §diesen Fehler der Uhr nachzuhelfen. Entweder verkürzt !man die Spiralfeder durch das Stellen (s. S t e ll u n g), joder indem man sie durchzieht -si Durchziehen)oder auch, wenn man eine schwächere Spiralfeder nimmt.
Man bewürkt ferner, daß die Uhr langsamer geht, wenn mandie bewegende Kraft schwächt, entweder eine schwächereFeder in die Trommel setzt (s. Federi oder ein leichteresGewicht an die Schnur hängt, (s. Pendeluhr^. Dochmuß die bewegende Kraft nicht so sehr geschwächt werden,daß sie nicht mehr im Stande wäre, die Uhr gehörig in Be-wegung zusehen, s. Berechnung der Kraft u.s.w.,
Federmaas, Unru h e. Wenn die Uhr zu geschwindgeht, weil die Schwingungsbogen zu klein sind, so mußman das Steigrad näher an die Spindel rucken und über-haupt den Eingrif dieser Theile gehörig berichtigen.
Ist die Uhr aber veränderlich in ihrem Gange, gehtsie bald zu geschwind, bald zu langsam, so muß man dieUrsachen davon in dem Artikel Repariren aufsuchen,