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Die kleinen Boheee, welche der Kleinuhrmacher sonothwendig gebraucht, und woran eine Rolle befindlich,über welche die Saite des Drehbogens geschlagen wird,werden von Einigen auch Drillbohrer, obgleich fälsch-lich, genannt.
Drollbohrer, s. Drillbohrer.
Drucker, ?c>uksoir. So nennt man den Theilp i. H. VII. einer Repekir-Taschenuhr, welcherdurch den röhrenförmigen Theil v des Gehäuses geht, undmit dem Gehänge ? verbunden ist, so daß wenn man dieStange? des Gehänges hineindrückt, auch der Druckerp, welcher mittelst eines Stifts, der durch ihn und durchdie Stange des Gehänges oben bey ? geht, befestigt ist,sich hineinschiebt. Der Drucker p ist unten nur Halbrund,und an seinem Ende ist ebenfalls ein halbrunder Ansatz. Erwird von Stahl verfertigt, gut gehärtet und polirt.
Drückt man nun die Stange des Gehänges, undalso auch den Drucker x> hinunter, so stößt der Ansatz desletzter« aus den Theil r des Rechens, und drückt diesengleichfalls hinunter, so daß besten Arm b auf eine Stufeder Stundenstaffcl fällt, und vas Ende a des Rechensdie Kette kk um die Rollen ?, ^ zieht, wodurch die Federdes Repetirwerks angespannt wird. Sobald man nunmit dem Drucken nachläßt, und der Drucker wieder freywird, so treibt die Kraft der Feder, welche sich nun ver-möge ihrer Elasticität wieder ausbreitet, die Rollen, denRechen und den Drucker wieder zurück; dadurch werdenauch die Theile (ch?, die Hammerzüge g, ? und dieHäm-mer in Bewegung gesetzt, und die Uhr repetirt. Wieviel sie repetirt, dies kömmt auf die Stufe der Staffelan, auf welche der Arm k> des Rechens fiel, s. Repe-kiruhr.
Drucker der Uhrgehäuse. Dies ist derkleine Knopf in dein Loche zur Seite des Gehäuses einerTaschenuhr, unter der stählernen Schließfeder. Erist von dem nämlichen Metalle, wovon das Gehäuse ist,und in dem durchbohrten Loche des Gehäuses beweglich, so
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