Scheibe wieder lim so viele Grade vor, als das Heben jedesZahns betragen soll. Bey 20 Grad z. B. drehe man dieScheibe wieder nur 20 Abtheilungen vor, setze alsdannda den Führer b" in eine Abtheilung, und mache wiedereinen Strich auf den Cylinder an der Auflage V heräus.Die Entfernung nun dieses Strichs von dem erstem, wirddie Oefnung andeuten, die man dem Cylinder geben muß,damit, wenn sowohl die Lippe c als auch die Lippe ä4. lad. III. gehörig eingerichtet ist, das Heben der Hem-mung 20 Grad betrage. Es betragt also nun nach Obigendie Oefnung des Cylinders 160 Grad. Nachdem manihn um so viel ausgeschnitten, und die eine Lippe c abge-rundet, die andere ä geneigt gemacht hat, (s. Hem-mung); so mache man auch den zweyten Einschnitt e,damit kein Zapfen des Rades, worauf die Zahne sitzen,an den Cylinder stoßen könne.
Man härtet darauf den Cylinder, macht ihn mitBimstein wieder weiß, laßt ihn blau an, aber ja auf derStelle nicht, wo er von den Zahnen des Rades ergrif-fen wird; denn da muß er ganz hart bleiben. Man polirtihn sodann, von Innen und Außen. Zur inwendigenPolitur muß man sich eines stählernen gehärteten und polir.ten Stifts bedienen, der genau in die Höhlung paßt, undden man mit Oelsteinpulver hineinreibt. Die äußere Poli-tur geschieht auf dem Drehstuhle.
Man befestigt nun in den Cylinder messingene Putzen,und schlägt in die Mitte derselben stählerne gehärtete Stiftefür die Zapfen ein. An die Putzen muß man nämlichAnsätze drehen, welche genau in die Aushöhlung des Cy-linders passen, und da recht fest hineingetrieben werdenkönnen. Nachdem dies geschehen und auch die stählerneneben genannten Stifte für die Zapfen genau befestigt sind,so richtet man den Cylinder auf der Drehbank wieder, unddreht die Zapfen gehörig rund nach der Größe ihrer Löcher,s. Taschenuhr. Sodann nietet man die Unruhe aufden Cylinder.
Wenn das Heben der Hemmung (s. Hemmung)noch nicht genau nach obiger Vorschrift erfolgt, z. B. hier