Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
117
Einzelbild herunterladen
 

B re

^kiniq

m»>1EiüEÄhuzL andet!där l)G-An-xlz jlirk:I!S Mit;A'> durchrm di»-ur-r?>A!ri<!r

) .2 WöMchjll

7^«

^lill u»dNkll, k«Im« Äülk. ^khrss, sktzlB"

krürö

°rjG°" i

ri»

Mihl^

i ry

Oft sind auch die Löcher worin das hinterste Ende desBohrers gesteckt wird, in dem Schraubsiocke befindlich,welches noch ungleich vortheilhafter ist, besonders wcimder Schraubstock gut gehärtet ist.

Bohrführer, s. Eingrifszirkel.

Bolzen, s. Schraubenbohrer.

Bonzen; Niekbonzen, Vernietungsbon,zen, Punzen. kointsuu a river. So nenntman ein Stück Stahl etwa i ^ Zoll lang, welches untenschräg zugefeilt und gerade geschliffen, gehärtet, geschärft,auch wohl abgerundet ist, um damit etwas fest zu, nieten,z. B. Räder auf Getriebe, Locher enger zu schlagen u.s.w.die Uhrmacher müssen dieser Bonzen auf vielerlei) Art haben,je nach der Arbeit, die damit verrichtet werden soll. Somüssen diejenigen, welche zum Vernieten gebraucht werden,unken scharf seyn; diejenigen, welche zum enger schlagender Zapfenlöcher dienen, kündet man nach der Größe desLoches gehörig ab, und hernach schleift und polirt man sie.Ueber ihren Gebrauch beym Nieten s. Nieten.

Borax, Borras, Lorux. Dieser besteht ausdein mineralischen Alkali, und dem Mittelsalze, welches> unter dem Namen des Sedativsalzes bekannt ist. Derchinesische und japanische Tinkal, ist ein Borax in einemnicht ganz gereinigten Zustande, und er soll erst mit noch eini-gen Zusätzen zubereitet werden. (S. Macquer chym.Wörterbuch, Art. Borax.) Der venetianische Boraxwird für den besten gehalten. Weil der Borax dasSchmelzen der Metalle befördert, so ist er für den Uhr-macher unentbehrlich. Seinen Gebrauch dabey s. L ö th en.

Boraxbüchse, ist eine kleine messingene Büchse,mit einer schrägen Röhre, woran oberwärts Zähne, wiean einer Säge, befindlich sind, woran man mit dem Fin-ger kratzt, um den Borax allmälig auf die zu löthendenSachen fallen zu laßen.

Borras, s.Borrax.

Breite, geographische, s. Seeuhr.