Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
68
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Aus

Ausdehnung, der Metalle duvch Wärme,si Veränderung der Metalle.

Auseinander nehmen, eine Uhr, Zer-gliedern, Zerlegen, äemonter. Hiermit wird- gewöhnlich beym Unterricht, und auch mit Recht, derAnfang gemacht, weil dabey der Anfänger eine allgemeineUebersicht über die Beschaffenheit und Struktur aller Theile,sowie auch von den Gründen ihrer Bewegung, erhalt.Eine Pendeluhr auseinander zu nehmen ist nicht so schwerals eine Taschenuhr auf diese Ari vorzunehmen, außerwenn mit ihr ein Schlag - oder Repetirwerk, oder beideszusammen verbunden ist, welches allerdings, vorzüglichwenn diese Theile nicht gründlich verfertigt sind, und dasZusammensetzen ohne Fehlex geschehen soll, einige Schwie-rigkeiten macht. Sonst hat man bey der Operation weiternichts zu beobachten, als Schrauben und Stifte los zumachen. Um beym Zusammensetzen keine Schwierigkeitenzu haben, so thut man wohl, wenn man sich die Zahneund Triebstecken, welche zusammen gehören, etwa durchein kleines Zeichen merkt, um auf jeden Fall (wenn dieUhr nicht gründlich gebaut ist) sicher zu seyn, daß derEingrif beym Zusammensetzen eben derselbe bleibe, wozusich die Zähne und Triebstecken nach und nach vollkommengemacht hatten. Eben so macht man es beym Repetir- undSchlagwerke.

Die Taschenuhr zu zergliedern erfordert schon mehrVorsicht und Attcntion. Wenn man sie aus ihrem Ge-häuse nimmt, so muß man zuerst darauf bedacht seyn, dasZieferblatt von der Uhr abzusondern, weil wenn man diesso lange aufjchiebt, bis andere Theile abgenommen sind,dasselbe leicht durch einen Stoß u. s. w. Schaden leidenkann. Um dies zu verhüten, macht man zuerst die Zeigervermittelst der Kluppzange von ihren Röhren; darauf zieht'man mit einem feinen Messer, doch so daß man nicht diePlatte berührt, weil alsdann die Vergoldung darunterleicht leiden kann, die Vorsteckstifce aus den Ziefcrblatrs-pftilern, und hebt das Zieferblatt in die Höhe. DasVorlegewerk wird man nun mit der Zange auch leicht auf