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1 (1810)
Entstehung
Seite
61
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den Kasten u. s. w. sind einige Regeln zu beobachten, dar.unter die vorzüglichste die ist, daß die Uhr genau vertikal auf-gehängt werden muß, wozu man sich eines Lothes odereiner Setzwaage bedient. Erst muß mit letzterer der Ka-sten in welchen die Uhr gehängt werden soll, gerichtet wer-den. Man setze zu dem Ende auf den obern Theil desKastens, worauf die Uhr gesetzt wird, diese Setzwaage,und sehe zu ob das Loth, welches von dieser Waage herab-hängt, an allen Stellen des Kastens auf die Mitte derWaage herabhängt. Geschieht dies, so ist der obere Theildes Kastens gut horizontal; weicht er aber noch von derhorizontalen Flache ab, so muß er so lange gerichtet wer-den, bis alles dem Erforderniß entspricht. Nun pflegt,wenn die Uhrplatten genau gemacht sind, die Uhr beymAufsetzen wohl gleich richtig zu gehen; ist dies aber nichtder Fall, so muß man von allen Seiten der Uhr ein Lothherabhangen lassen, und die Uhr so lange in die Höhe odervon der Seite richten, bis das Pendel, in Ruhe gebracht,lothrecht herabhängt, und der Schlag der Uhr beständiggleichförmig ist.

Eine andere Regel beym Aufhängen der Uhr ist, dar-auf zu achte» , daß weder das Pendel, noch auch Räder«n die Wand i oder an den Kasten anstreifen, wodurchdie Uhr leicht in Stillstand gerathen kann; vielmehr mußman auch dahin sehen, daß die Schnur sich nicht klemmen,noch auch in einander verwickeln, oder auch wegen zu we-niger Friction zwischen den-iRollen (wenn die Uhr mit die-sen versehen ist) abrutschen kann, welches letztere man oftmittelst kleiner in die Rolle geschlagener feiner Stacheln,oder spitz gefeilter Stifte, oder auch wohl bey schlechtenUhren durch Bestreichen der Schnur mit Colophonium,vermeiden kann. Eben so darf auch die Pendellinse beymSchwingen nicht dadurch aufgehalten oder in Unordnunggebracht werden, daß sie gegen den Kasten oder an sonstetwas stößt.

Aufhängung der Seeuhr, s. Seeuhr.

Aufhaltung, Vollzieher, Alles oderNichts, '1"out ou rien ist beym Repetirwerke der-