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ein Stern, an einen andern gewissen Pun«t kömmt, oderwieviel Zeit zwischen dem Durchgang eines Punktes durchzwey solcher Puncte verstreicht. Es konnten diese Förde,rungen zu befriedigen, nur solche Uhren gebraucht werden,die sehr accurat giengen, und wovon alles das entferntwerden mußte, was nur irgend eine Unordnung im Gangeder Uhr hervorbringen konnte. Daher war allein ein bloßesnach den vollkommensten Grundsätzen verfertigtes Gehwerk,welches Stunden, Minuten und Sekunden zeigte, linddas, damit sein gleichförmiger Gang nicht durch das Auf-ziehen unterbrochen wurde, wenigstens 14 Tage bis 4Wochen in einem Aufzuge fottgieng, dazu am geschickte-sten. Die vorzüglichste Genauigkeit einer astronomischenUhr beruht auf die Sekundenschläge, die man auch oftdurch ein eigenes Sekundenschlagwerk andeuten läßt, umbeym Beobachten nicht genöthigt zu seyn die Sekunden-schlage von einem andern zählen zu lassen.
Um also eine genaue Abmessung der Zeit zu erhalten,so ist hauptsächlich erforderlich, daß die Bogen die dasPendel hin und her schwingt immer von einerley Größeseyen, und alsdann daß die Wärme und Kälte keine Ver-änderungen im Gange der Uhr hervorbringe, sondern dieCompenßmon derselben recht vollkommen und immer dienämliche sey. Erstere erhält man, wenn das Räderwerkvollkommen gut eingerichtet ist, so daß die Räder und dieHemmung eine möglichst geringe Friction leiden, das Pen-del selbst die vollkommenste Aufhängungsart erhalten hat,und die bewegende Kraft nicht verändert wird. Was dieVeränderung der Temperatur anbelangt, so muß dasbeobachtet werden, was bey den zusammengesetzten Pen-deln gesagt ist, (s Pendel; Veränderung durchWärme und Kälte.) Besonders bringt auch dasOel eine Veränderlichkeit im Gange der Uhr hervor. Manhat aber um dies zu verhindern die Veranstaltung getroffen,daß-man gar kein Oel gebraucht; die Zapfen laufen näm-lich auf Granat, und auch die schiefen Flächen des Engli-schen Hakens, welche das Sreigrad berühren smd vonAgM oder Granacstem.