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Abwälzen, Walzen,. Abrunden. Run.den die Zähne, ^rronäir, heißt ihnen mit einerFeile die gehörige Gestalt geben, s. Eingrif.
Abwinden, s. Abgewunden, Abgelaufen.
Abziehen, Abgleichen, Jüstiren, Adju-stiern eine Uhr, L^liler. Dies heißt die Uhr soeinrichten, daß alle Theile derselben die möglichste Voll-kommenheit erlangen, und die Uhr selbst zur richtigen Be-stimmung der Zeit brauchbar gemacht wird. Es ist diesobnsrreicig eine der schwersten Forderungen in der Uhrma-cherkunst, weil dazu nicht nur gute praktische sondern auchtheoretische Kenntnisse erfordert werden. Es können daherdie wenigsten Uhrmacher dieser Forderung ein Gnüge lei-sten, weil sie unter abziehen gewöhnlich nichts anderesverstehen, als eine neu gemachte Uhr, die nicht geht, soeinzurichten, daß nur etwas Leben hineinkömmt lind dieZeiger nur einigermaßen mit fortgehen. Dazu sind frey-lich eben keine große Kenntnisse nöthig, wenn sonst nurdie Uhr zum Fortgehen eingerichtet ist , das heißt: wennkeine Theile in derselben fehlen. Soll aber eine Uhr —eine Taschenuhr — in der eigentlichen Bedeutung gutabgezogen werden, so muß der Künstler dabey folgendesbeobachten:
Gesetzt man hatte eine Taschenuhr, die, in einer Fa-brik eben nicht ganz schlecht verfertigt, entweder gar nichtoder doch nicht accurat geht. Diese solle abgezogen wer-den. Nachdem man die Uhr auseinander genommen bat,so untersucht man zuerst die Zapfen der Getriebe, ob diesegehörig nach der bewegenden Kraft, abgemessen (s. VII.Berechnung der Kraft) ob sie zu dick oder nicht gehörigpolirt sind. Sind sie dicker als sie zu seyn brauchen, somacht man sie in der Drehbank dünner und polirt sie gut.Ist dies geschehen, so müssen auch die Zapfenlöcher wiederenger gemacht werden, wozu man sich eines BonzenS(s. diesen) bedient. Man setzt nämlich das Loch auf eingehärtetes gut polirtes Stück Stahl, halt den Bonzenauf der andern Seite der Platte auch auf das Loch, aber soaß die Mitte des Bonzenö ja genau auf die Mitte des
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