Druckschrift 
1 (1810)
Entstehung
Seite
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Lage zu nähern bestreben. Ist nun z. B. der Ring ?>?ans Ende ^ der Stange befestigt, und das Lothzeigt eben da ich die Kette aufgewunden habe, auf i8 derCirkelabcheilungen; so rücke ich die bewegliche Linie emit s genau auf den Punkt den das Loth angiebt ver-steht sich daß sowohl erstere als auch letzteres so eingerichtetist, daß es unten bey und «eine feine Spitze hat, womites genau die Abtheilungen bestreichen kann, und nundrehe ich die Platten der Uhr in der Hand rund herum,und lasse die Kette allmälig wieder ablaufen oder um dieTrummel wickeln.

Benm Herumdrehen der Platten nach der gehörigenRichtung ist die Vorsicht zu beobachten , daß man sie inder Hand während des Drehens ja recht fest halte. Glittesie aus der Hand wenn noch etwas von der Kette auf derSchnecke befindlich; so würde die Feder mit ihrer ganzenKraft auf einmal auf die Kette würken und sie von einan-der reißen, vielleicht auch wohl gar selbst zerspringen.

Bleibt nun, indem sich die Kette abwindet, dasLoth genau auf der Abtheilung, worauf ich die Linie L sgerückt habe, stehen; so ist dies ein Zeichen daß die Federgleichförmig zieht, oder daß die Schnecke ihre gehörigeGestalt schon hat. Wenn aber das Loth von dem Stricheabweicht, z: B. bis auf 19, 20u. s. w. kömmt, so istda die Stelle des Schneckenganges noch zu hoch, oder wiees der Uhrmacher ausdrückt: die Feder zieht dastarker. Wird aber der Winkel den das Loth mit derLinie lVl L macht, oder der Bogen kleiner, kömmtes etwa auf 17 oder r 6, so zieht da die Feder schwacher.Die starkem Stellen des Schneckenganges müssen, wennich versichert bin daß übrigens die Feder zu der Schnecke-am passendsten ist, und die Fehler des falschen Zuges nichteigentlich an der Feder selbst liegen, entweder! mit einerFeile niedriger gefeilt, oder so lange mit dem Drehmeiselauf der Drehbank oder in dem Schneckenschneidzeuge abge-dreht werden, bis die Schnecke völlig nach dem Zuge derFeder eingerichtet ist. Sollte der Zug der Feder blos amEnde zu schwach seyn, so kann man diese Unrichtigkeit oft