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Kurze Darstellung der sphärischen Trigonometrie
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Mahle geschehe; so kann man bei den gegenwärtigen Un-tersuchungen, wo nur die scheinbare Bewegung erwogenwird, diesen Umstand noch ganz aus der Acht lassen.

H. 59-

Den spharischcn Winkel (Fig. 17.), unter wel-chem die Sonnenbahn den Aeguator durchschneidet, nenntmau die Schiefe der Ekliptik. Das Maß diesesWinkels ist der Bogen eines größten Kreises, der 90°von dem Scheitel bl durch die Schenkel und lVILlauft. Der Scheitelpunkt dieses Winkels aber isteiner der Aeguinoctialpnncte. Nimmt man nunauf der Ekliptik 90° von M, so ist L der Solstitialpunct,der in -K-U am weitesten vom Aeguator entfernt ist. Ziehtman nun durch die Pole des Aeguators und den Punct Leinen größten Kreis; so erhalt man den Coluruö derSolstitialpuncte als einen Abweichungskreis. Mißt mannun zur Zeit der Sonnenwende, wo die Sonne in Lsteht, ihre Abweichung, so gibt diese die Schiefe derEkliptik an. Als eine Mittelzahl kann man diesen Do-gen 23° setzen.

Die Pole n, --- der Ekliptik (Fig. iJ.) beschreiben beider täglichen Umdrehung des Himmels um die Poledes Aeguators die Polarkreise ün und ---U. DerWinkel l?Ln, welchen die Axen der Ekliptik und desAeguators einschließen, ist so groß als derjenige, durchwelchen die Neigung der Ebenen des Aeguators undder Ekliptik bestimmt wird.

Anmerkung. Die Schiefe der Ekliptik ist Veränderungenunterworfen, die zum Theil von der schwankenden Bewe-gung der Erdaxe herrühren. Für das Jahr -gio ist diescheinbare Schiefe der Ekliptik vom rsten Januar bis zum