208
Von den Logarithmen.
Jahrhundert, ist jedoch diese anstrengende Arbeit durch dieerfundene Exponentialmethode bewundernswürdig erleich.tert worden.
II. Von der Einrichtung und dem Gebrauche,der Logarithmentafeln.
§. 6. In der ersten Spalte folgen die Zahlen (Ab-solutzahlen) 1, 2, 3 u. s. w. regelmäßig nacheinander,und ihnen rechts gegenüber stehen die Logarithmen fürdieselben. Die erste ganze, mit einem Beistrich abgeson-derte Ziffer wird Kennziffer oder Characteristik ge-nannt ; die darauf folgenden 7 Ziffern heißen Zugabeoder Mantisse und sind Decimalbrüche, unter die mansich 10 Millionen als Nenner denken muß. Die Kenn-ziffer ist immer um 1 weniger, als die Anzahl der Ziffer-stellen, der Zahl, die vor ihr in der ersten Spalte steht.§. 5, Anmerk. 1.
Der Gebrauch der Logarithmentafel ist nach folgen-den Regeln und Beispielen leicht zu erlernen.
§. 7. Zu einem gegebenen Log., welcher inder Tafel enthalten ist, die dazu gehörige Zahlzu finden.
Regel 1. Sehet dabei zunächst auf die Kennzifferdes gegebenen Log. und suchet diese zuerst, dann auchdie Mantisse des desselben in der zweiten Spalteder Tafel auf. Wird diese denn auch genau ge-funden , so stehet die dazu gehörige Absolutzahl linksdaneben. — Es sey z. B. der Log. 1,6812)12 gegeben,so findet man ihn; genau genau neben der Absolut-zahl )8.
Aufgabe 1. Suchet zu folgenden Log. die zu-gehörigen Zahlen auf: Log. 0,7781512. 1,8388491.2,4578819. 3,0496056.
Regel 2. Sind aber die Ziffern der Mantisse desgegebenen Log. in der Tafel nicht genau zu finden, dannnimmt man die Zabl des nächstkleinern Log. dafür an;zieht diesen von dem gegebenen Log. ab, so ist dieserUnterschied der Zähler eines Bruchs, dessen Nenner derUnterschied zwischen dem schon gefundenen und ihm nächst-folgenden Log. ist. Dieser Bruch wird dann der gefun-
^ ci--<
rer
FostrL»
W:N-ki stürmt»W>!
Ach."
st
iÄeo, e?>7i llkme ^WYK
, U, Z-
>is m sielMer, st?
Ä istjj
-Mfr
ä'""