Druckschrift 
2 (1832)
Entstehung
Seite
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Decimalrechn nng.

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Berlin, wovon ihm dort jede cöln. Ohm, mit al-len Unkosten, 56 Rth. bergisches Geld zu stehenkommt: Wie theuer muß er daselbst die dortigeOhm, in Louisd'ors zu 5 Rth., die er hier für7 Rth. ausgegeben, wieder verkaufen, wenn er 25Procent gewinnen will? Antw. -7 Rthlr. 6 Ggr.3M Pftn.

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Decimalrechnung.

Unsere Zahlen haben bekanntlich eine solche Ordnung,daß der Werth einer Ziffer in jeder folgenden Stelle, g e-gen die linke Hand hin, 10 mal so groß ist, als inder nächstvorhergehenden. Hieraus folgt schon von selbst,daß der Werth einer Ziffer in jeder, gegen die rechteHand zurückgehende Zifferstelle um 10 mal kleiner wird;wenn man daher z. B. die Ziffer 4 aus der Eincrstelleum eine Stelle zurück setzt, so gilt sie 10 mal weniger,nämlich Zwei Stellen zurück, gilt sie und dreiStellen zurück, gilt sie nur u. s. w.

Auf dieser Ordnung beruhen die Decimalbrüchc. Deci-mal- oder zehntheilige Brüche sind aber solche, deren Nen-ner aus 10, aus 100 , 1000, lOOOO u. s. w. bestehet.Dergleichen Brüche sind: ich, -rss, 'rchchv, oder ich, -chch,n. s. w.

Der Bequemlichkeit wegen pflegt man aber die Deci-malbrüche ohne untergesetzte Nenner zu schreiben, indemman die Ziffern des Decimalzählers von dem etwa vorste-henden Ganzen durch ein Comma, als dem Decimal-zeichen, unterscheidet. Die gemischte Zahl 4-rch'chch wirddaher so geschrieben: 4,; 17 , und gelesen: 4 Ganzen und317 Tauscndtel. Unter den Decimalzähler denkt man sichalso einen Renner, der links eine 1, und rechts so vieleangehängte Nullen bat, als der Zähler Zifferstellen ent-hält. Wenn keine Ganzen voranstehen, so setzt man eine0 an deren Stelle. -sch, oder oder i?chr> wird daherauf folgende Art geschrieben: 0,4 und ausgesprochen: KeineGanzen und 4 Zehntel: 0 , 04 : keine Ganzen und 4 Hun-dertel: 0 , 204 : keine Ganzen und 4 Tauseudtcl.