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2 (1832)
Entstehung
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Kettenregel.

Kettenregel.

Eine besondere Art von einer zusammengesetzten undnoch vielfachem Regel ist die Kettenregel, wodurchman oft viele Verhältnisse, die in einzeln Aufgaben vor-kommen, und sich eben nicht geradezu auf eine gegebeneMittelzahl beziehen, gleichsam an einander ketten, undalso solche Aufgaben, welche mehrere Regeldetrisätze ent-halten, mit großem Vortheile auf Einmal ausrechnen kann.Z. B. Wenn 6 cöln. Ellen 5 brab. Ellen sind,und 1 brab. Elle Z^Rtblr. gilt: Wie viel preuß.Thlr. kosten denn 39 cöln. Ellen?

Diese Frage wird nach der Regeldetri durch folgende4 Sätze beantwortet, wo immer die herausgebrachte Ant-wort, die Fragezahl zum folgenden Satz ist, als:

Cöln.

6

Brab. Cöln.

5 X 39

1

3^' X 32z brab. Ellen.

1

60 X 121 ^ Rthlr.

78

1 X 73124 Stbr.

Antw. 93 Thlr. 58; Stbr.

Nach der Kettenregel macht man nur folgenden Satz:

Thlr. ? - 39 cöln. Ellen.

6 - 5 brab. Ellen.

i - 34 berg. Rthlr.

1 60 Stbr.

73 - 1 Thlr.

Regel zum Aufsatz.

1. Schreibet zuerst ein Fragzeichen (?), nebst dem Na-men, wornach gefragt wird, hin, und gegenüber zur rech-ten Hand die Fragezahl, von der man nach der Aufgabeetwas zu wissen verlangt.

2. Fanget zur linken Hand, unter dem Fragezeichen,wieder mit einem in der Aufgabe gegebenen Verhältnisse,und zwar mit demjenigen Gliede an, welches der vorher-gesetzten Fragezahl dem Namen und Wesen nach durch-ans gleich ist; und gegenüber, zur rechten Hand, setzetdas andere Glied dieses Verhältnisses, welches dem vor-hergehenden am Werth gleich ist.