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Wechselte ch nun g.
leisten. Er schreibt denn auf die Rückseite des Wechsel-briefs, der Breite nach, folgendes Jndossement:
Für mich an die Verordnung des HerrnCarl Weidefeld in'Solingen. Den Werthvon demselben empfangen. — Düsseldorfden 12 . Juny 1832.
Benjamin Wiesenthal.
und schickt diesen indossirten Wechselbrief dem Carl Wei-defeld zu. Dieser empfängt nun zur Verfallzeit, nämlichnach Verlauf jener 3 Monate, von Adam Grashalm inElberfeld die 600 Thlr. preuß. cour., ryekcher dadurch sei-nen ausgestellten Wechsel wieder einlöst, und diese Sachezwischen sich und den zwei andern Personen abmacht.
Bei einem Wechselbrief, den jemand auf sich selbstausgestellt, und ohne weitere Verordnung zalstbar ist, kom-men nur zwei Personen vor, nämlich der Trassent(Adam Grashalm), und der Rc mitte nt (BenjaminWiesenthal). Ist aber der Wechselbrief an einem andernOrte zahlbar ausgestellt: so kommen bei demselben vierPersonen vor, nämlich zu den beiden vorigen noch derPräsentant (Carl Weidefeld), und der Acceptant(Adam Grashalm); wobei also Einer mehre von diesenvier Personen vorstellen kann. Z. B. Adam Grashalmwar Trassent und nachher auch Acceptant.
Derjenige, welcher für Geld oder Geldeswerth einenWechselbricf ausstellt oder verkauft, und dafür den Werthdesselben empfängt, wird Trassent genannt. Traf- ,siren heißt also Geld auf Wechsel nebmen.
Derjenige, welcher einen Wechsclbrief an sich kauft,und den Werth desselben auszahlet, wird Remit teiltgenannt. Rcmittiren heißt also Geld auf Wechsel geben.
Derjenige, welcher einen Wechselbricf demjenigenzur Auszahlung vorzeigt, auf den rr ausgestellt ist,heißt Präscutant.
Derjenige, welcher eine» ihm präscntirten Wechsel-bricf annimmt, und durch Auszahlung einlöst, heißtAcceptant.
Es wird also mit Wechsclbriefen, gleichwie mit an-dern Waaren, vermittelst des Indossements, ordentlicherHandel getrieben, indem dieselben entweder durch denWaarenhandel erworben, oder auch für baarcs Geld ge-