»Mt noch einigen wäßrigen Theilen verbunden. MitAusnahme der Pflanzenfaser, sind alle jene Theileals nährende Substanzen für das Vieh zu betrach-ten , und es ist ein Vorurtheil »venu man glaubt,daß der Runkelrübe, wenn sie auf Zucker oder Sy-rup verarbeitet wird, die nährende Kraft total ent-zogen werde, »veil die grüßte Menge des ihr Ent-zogenen nur in Wassertheilen bestehet, die kcines-wcgcs als etwas Nährendes für das Vieh ange-sehen werden können.
Anmerkung. Man will hiemit keiuesweges sagen,daß nicht die ganz unveränderte Runkelrübe nahrhaf-ter als der auSgepreßre Rückstand sei», weil ihr mirdem Safte allerdings ein sehr großer Lhcil Zuüerstoffentzogen norden ist, der ohnstrcitig als ein sehrnährender Bestandthci! angesehen werden muß. Dennwie sehr man sich von dernährcndcnÄraft des Zuckersüberzeugt halten muß, gehet daraus hcivor, daß inEngland das Parlament sogar den Vorschlag gemachthat, Ochsen imt Zucker zu mästen. Im obigen Pa-ragraph soll indessen nur bewiesen werden, daß ieneranSgeprcßie Rückstand noch immer, als Diehfnrterbetrachtet, einen wesentlichen Vvrthcil gewährt.
§. IZ6.
Werden die Runkelrüben nicht auf wirklichenZucker, sondern nur auf Syrup verarbeitet, sogewinnt man als Minimum von selbigen, auS deinSafte von einem Ecntner Runkelrüben, 5 Pfund,und als Marimum 7 Pfund, das mittlere Verhalt-niß seiner Ausbeute kann daher auf 6 Pfund für denEeutner in Anschlag gebracht werden; »voraus alsohervorgehct, daß dieser Syrup, ausser dem wahre»kristallisirbaren Zucker, curch noch Schleimzucker in