obachten muß, die sich darbieten können. In je-dem Fall muß man aber alsdenn dabin trachten,daß der Syrup kein starkes Sieden erleidet, weil,wenn der Snrup ein paarmal stark aufgeschaumthat, man sich nun vergebens bemühet, ihn zurKristallisirbarkckt zu bringen.
Sechster Abschnitt.
Fabrikation dcs Runkclrüben-Syrrrps.
§. ii 7.
Es sind bis hieher die Operationen und Mani-pulationen erörtert worden, auf welche es ankommt,wen» der Zucker aus den Runkelrüben mit glücklichemErfolg, auf einem einfachen Wege, und zu einemhinreichend wohlfeilen Preise, geschieden werden soll.Soll hingegen die Runkelrübe nickt völlig auf Zucker,sondern bloß aus Syrup verarbeitet werden, sobleiben zwar dietzanptoperationcs immer dieselben,jedoch kommen auch einige andere Puncte dabey inBetrachtung, ohne deren Erwägung man sich kei-nes glücklichen Erfolgs erfreuen darf.
§. ii8.
Wer sich damit beschäftigen will, die Runkel-rüben auf Syrup zu verarbeiten, der muß wohldarauf sehen, daß das schleimartigc dem Lakritzen-safte ähnliche Wesen, welches der Schaale derRunkelrüben bcywohncr, daraus hinweg geschafftwird, weil außerdem der davon gewonnene SyrupD 4