Druckschrift 
Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
Entstehung
Seite
62
Einzelbild herunterladen
 

62

Schleimzucker und andern unreinen Materien, zu»sammcugenommen ohagefehr Z Pfund, welcheTheilejedoch nickt so frcy von beygemcngtem Zucker sind,daß sie nickt mir Vorthcil aufRumartigen Brannt-wein verarbeitet werden konnten.

§- l34-

Setzen wir daher das mittlere Verhaltniß derAusbeute von brauchbarem Rohzucker auf 2-^ Pfund,und das des nicht vorher krisiallisirteu Rückstan-des auf Z Pfund, bevde Theile also zusammen ge-nommen auf zL- Pfund fest, so folgt daraus, daßdie der Runkelrübe bengewohnte Waßrigkeit, welchebenm Abdunsten des frisch gcvreßten SafteS ent-wichen ist, mit Jnubegriff des Pstanzenciweißes,der Acpfelsaure und der anderweitigen Unreinigkei-ten, auf 49R Pfund angesetzt werden kann. Essind also der Runkelrübe bey jener Bearbeitung anwahrem unnahrbarcn Strff, nur ohngefehr 7 Pfundentnommen worden, nehmlich durch 2^ Pfundkrisiallisirbaren Zucker, Z Pfund Schlcimzucker und1 ss Pfund Eiweißsioff; denn so viel becrtagt nacheiner darüber angestcllten Untersuchung die Quan-tität desselben, welche aus dem Safte von einemCentner Rüben geschieden werden kann; welchemgemäß also die durchs Abduusten entwichenen Was-sertheile, auf 48 Pfund angeschlagen werden können.

§- IZ5-

Was nach dem Auspressen des Saftes aus denRunkelrüben übrig bleibt, ist ein Gemenge vonPflanzcneiwciß, von Zucker, von Schleimzucker,vom mehlartigem Wesen, nnd von Pflanzenfasern