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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
Entstehung
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§. 38 '

Wenn das Kraut sehr groß wird, und sich bedeu-tend anszubrciten beginnet, so können die Rübenohne Gefahr für den Zuckerertrag, oder ihre sonstigeAusbildung, ein bis zweymal abgcblatet werden,wenn man nur Sorge tragt, daß keine Verletzungder Krone, oder deö Herzens, dabey begangenwird. Die Blatter gewahren sowohl grün als ge-trocknet, eine reichliche und kraftvolle Nahrung fürdas Hornvieh, so wie sie im getrockneten Zustandezu einem schlechten Nanchtaback verarbeitet wer-den können.

§- 39 .

Da weder Erdflöhe, noch andere Feinde, bei-den Runkelrüben Eingang finden, mit denen manbcy den Kohlartcn, so wie bey den weißen- oderWaflcrrüben zu kämpfen hat; so gewahrt der An-bau der Runkelrüben fast stets einen sehr glück-lichen Ertrag.

Dritter Abschnitt»

Von der Erirdte und dem Anfbewahren derRunkelrüben.

§. 40.

Die Runkelrübe erreicht ihre vollkommene Aus-?bildung, und mit derselbe» ihre Reife, im Anfangbis zur Mitte des Ockobers, oft auch erst in derMitte des Novembers. Da indessen im Novem-ber gemeiniglich schon bedeutende Nachtfröste ein-