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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
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und in so fern es eine H.mptbedingimg bleibt, ih-nen die äußern Schaalen zu entziehen, wenn sie aufguten Syrup verarbeitet werden sollen, so muß mansich begnügen, daö Schalen der Runkelrüben aufdem gewöhnlichen Wege mit den Händen zu ver-richten, welches frcyüch etwas umständlich ist, je-doch bei; einiger Uebung leicht so weit beschleunigtwerden kann, daß eine Frau den Tag über io bisi iCentnerRüben fertig schält; so wie anderseits auchdas Schälen durch Kinder verrichtet werden kann.

§. 122 .

Sind die Runkelrüben geschält, so geschiehetirnn die Verkleinerung derselben auf dem Reibeap-parat, das AuSpressen des Rübenbrcyes, und dieTrennung des gewonnenen Saftes von dem Pflan-zeneiweiß, ganz nach derselben Weise, wie solchesbey der Verarbeitung des Saftes zu Zucker bereitsgelehrt worden ist, daher dicseManipulationeS hierkeiner Wiederholung bedürfen. Immer wird manaber die Bemerkung machen, daß der auö den ge-schälten Runkelrüben gewonnene Saft gleich vielreiner, farbenloser und durchsichtiger, als der auöden nicht geschalten gewonnene ist.

§. -2Z.

Ein zweyteS.Hauptaugenmerk, bey der Verar-beitung jenes Saftes Zum Syrup, ist der verhält-nismäßige Ansatz des Kalks. Denn setzt man vonselbigem zu wenig zu, so wird der Saft nicht ge-hörig gereinigt, und wendet man zu viel von dem-selben an, so bekommt der Syrup davon einen widri-gen Geschmack.

DZ