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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben : mit 5 Kupfertaf.
Entstehung
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emeslheils einen üblen widrigen Deygcschmack am-nimmt, anderntheils auch derselbe, wenn er inGefäßen sichet, sich leicht mit Schimmel belegt,und in Verderbnis; über zu gehen pflegt.

§- iiy.

Aus dem Grunde ist eS daher ein Hauptaugen-merk, daß die Runkelrüben von der Schaale be-frevet werden müssen, bevor man ihre Verarbeitungauf Syrup beginnet, weil in der Tbat jene Schaaleganz vorzüglich der Sitz des Lakritzen almÜchcnSchleimzuckers, so wie der scharfen atzenden Ma-terie ausmacht, die bevde geschickt sind, den Run-kelrüben-Syrup so sehr zu verderben, das; er fürden Gaumen widrig und nicht genießbar wird,

§. 120.

Allerdings würde die Juckerfabrikation aus denRunkelrübe» im allgemeinen sihr gewinnen, wennman eine einfache Vorrichtrmg ausmittcln könnte,durch welche es möglich würde, alle Runkelrübenvorher von der anssern Schaale zu bcfrcvcn, bevorman sie verkleinert, und ibren Saft auf Jucker ver-arbeitet; denn mau gewinnt min einen Svrnp vonweit größerer Neinigkeit, der mit weniger Schleimund Schleimzuckcr gemengt ist, und bcpm Abdun-sien die darin enthaltenen Juckertheile weit leichteraus sich abscheidcn laßt: ein Gegenstand, der dieAufmerksamkeit und das Nachdenken jedes mecha-nischen Genies vercienet.

§. I2t.

So lange wir über noch keinen einfachen Me-shanisnzus kennen, die Runkelrüben zu schalen,